Hilf mit!

Wenn wir nicht wollen, dass Bücher, die über die verbrecherischen überstaatlichen Mächte aufklären, verstauben und vergessen werden oder staatlicher Zensur zum Opfer fallen, müssen wir sie im Internet verbreiten.

Viele Bücher sind allerdings in Frakturschrift gedruckt, weil sie schon älter sind. Da heutige Texterkennungsprogramme in Sachen Frakturschrift bei der Digitalisierung von Büchern noch oft versagen, müssen sie manuell abgetippt werden.

Ein Buch abzutippen dauert sehr lange. Weiter unten habe ich meine Vorgehensweise bei der Digitalisierung eines Buches geschildert.

Worauf ich hinaus will

Ich wäre folglich jedem sehr dankbar, der mir bereits abgetippte Bücher oder auch nur Textstellen aus diesen Büchern zuschicken würde, sodass sie hier schneller veröffentlicht und verbreitet werden können.

Das Potential nutzen

Solange das Internet noch frei ist, sollten wir dessen Potential auch nutzen! Heutzutage benutzt fast jeder das Internet. Nur, wenn die Bücher, deren Inhalt unserer Ansicht nach totgeschwiegen, nicht beachtet – aber unbedingt von den Leuten gelesen werden sollten – in alten Archiven verstauben, nutzt uns das nichts. Deshalb kramen wir sie aus und verbreiten sie im Internet. Folglich stoßen immer mehr Leute auf sie, auch Leute, die gar nicht speziell danach suchten, weil die Texte von Suchmaschinen indiziert werden und damit auch an anderen Orten erscheinen.

Vorgehensweise bei der Digitalisierung

  1. Bereitstellung einer Vorlage zum Abtippen. Auf der Seite archive.org oder bei Google Books findet man viele digitalisierte Bücher in meist exzellenter Qualität.
  2. Analyse des digitalisierten Buches: Beinhaltet die Datei schon kopierbaren Text, ist das allerdings meistens nur bei im Buch entsprechend verwendeter Antiquaschrift sinnvoll. Wenn in diesem Fall die Datei aus einem einigermaßen guten Scanner stammt, der zugleich eine mehr oder weniger erfolgreiche Texterkennung durchgeführt hat, kann der ganze Text kopiert und zur weiteren Bearbeitung in eine Word-Datei eingefügt werden. Falls Frakturschrift vorliegt, ging die Texterkennung oft zu einem so großen Teil schief, dass das bloße Abtippen des gesamten Buches oft schneller ist, als das fehlerhafte Resultat der maschinellen Texterkennung zu korrigieren. So wird zum Beispiel der Satz „Die Deutsche Freimaurerei ein Glied der Weltfreimaurerei“ (original in Fraktur) zu dem Kauderwelsch „>S>ie 5>eutf<$e ^eimaucerei cin ©lieb bet SPetifpetmamrerei“ (in Antiqua).
  3. Eventuelles Abtippen und Formatierung
  4. Textkorrektur
  5. Inhaltsverzeichnis anlegen, Bilder einfügen usw.
  6. Veröffentlichung des Buches auf dem Blog: Formatierung, Bilder einfügen, Verlinkung.

Alles in allem geht der gesamte Prozess z. B. allein für ein 40-seitiges, in Frakturschrift gedrucktes Buch schon mehrere Arbeitstage lang. So habe ich für die Digitalisierung des Buchs „Der Kollektivstaat – Das Ziel Rom-Judas“ von Hermann Rehwaldt (42 Seiten) insgesamt etwa 24 Stunden benötigt. Weitere Stunden nahm die Veröffentlichung auf dem Blog in Anspruch. Für die Digitalisierung des Buchs „Die Entwicklung des Priestertums und der Priesterreiche“ von R. C. Darwin benötigte ich ungefähr 40 Stunden, das allerdings nur, weil es bereits in Antiquaschrift gedruckt war und die maschinelle Texterkennung fast makellos geschah. Die weitere Textaufbereitung und letztendliche Veröffentlichung nahmen nocheinmal ungefähr 20 Stunden in Anspruch.

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