[1] E. LUDENDORFF / KRIEGSHETZE UND VÖLKERMORDEN – IN DEN LETZTEN 150 JAHREN

Titelbild Ludendorff, Erich - Kriegshetze und Völkermorden - in den letzten 150 Jahren, Ludendorffs Verlag, München 1935 (Faksimile 1999, 183 S.) [76. - 80. Tausend]

„Die Völker bekriegen einander in blutigen Kriegen und sich selbst in Revolutionen. Sie glauben, dadurch sich selbst zu dienen. Doch nur zu oft sind sie die Werkzeuge der überstaatlichen Mächte, Judas und Roms, in deren Kampf zur Beherrschung der Völker dieser Erde durch deren seelische, politische und wirtschaftliche Versklavung und ihr Aufgehen in Rassemischung bei Arbeit ohne Lohn in die jüdische „Weltrepublik“ oder in den römischen „Gottesstaat“.

Die Völker kennen nicht die Weltgeschichte. Sie leben als Eintagsfliegen dahin, während diese beiden überstaatlichen Mächte in Jahrhunderte denken und dabei in den Völkern die Kräfte kennen und nutzen, die die Geschichte gestalten.“,

„Mit der Zerstörung des Glaubenslebens unserer Ahnen und Aufzwingen einer fremden Glaubenslehre begann der entscheidende Angriff der überstaatlichen Mächte auf uns Deutsche. In erschütternden Worten hat meine Frau in dem eben genannten Werke die furchtbaren Folgen klar gelegt, die für ein Volk dadurch entstehen, wenn es einer Glaubenslehre zu leben hat, die seinem Rasseerbgut so entgegengesetzt ist, wie die aus dem Judentum stammende Christenlehre dem Deutschen.“,

„In solchem „Christentum“ entstand bereits im römischen Weltreich und an dessen Ausgang, nach dem Vorbilde anderer Religionen, namentlich der aegyptischen, die römische Kirche mit ihrem herrschsüchtigen Beamtentum, den Priestern, an deren Spitze der römische Papst stand.

Eine solche Hierarchie ist der christlichen Lehre fremd. Der Jude hatte sich gehütet, sie zu schaffen. Seine Rabbiner wollten keine andere Priesterherrschaft entstehen lassen, deren Möglichkeit sie aus der Weltgeschichte kannten. Aber sie war nun einmal entstanden und wird immer entstehen, wo Religionen mit Lohn- und Strafgedanken, mit Himmel und Hölle und einem schicksalgestaltenden Gott herrschen — ganz gleich, wie dessen Bezeichnung ist oder ob er mehr persönlich oder mehr unpersönlich, mehr „semitisch“ oder mehr „arisch“ gedacht ist. Diese römische Priesterhierarchie und in Sonderheit der römische Papst selbst wurzeln nun in ihren Anschauungen, Gebräuchen und Machtstreben im alten Testament, im Leviten- und Hohenpriestertum des jüdischen Volkes.“,

„Wie das jüdische Volk in occulter Vorstellung für Jahweh arbeitet, so schafft die römische Priesterhierarchie in gleicher Weise für ihn. Der römische Papst will den „Gottesstaat“ auf Erden errichten, wie der Jude die „Weltrepublik“. Sie gleichen letzten Endes einander. Den Völkern kann es gleich sein, ob sie in dem Kollektiv „des römischen Gottesstaates“ oder in dem Kollektiv „der jüdischen Weltrepublik“ verschwinden und dort bei Arbeit ohne Lohn ihr Leben zu fristen haben.

Wie dem aber auch sei, das jüdische Volk sah eine neue Macht entstehen, die, obschon eng mit ihm verquickt, dennoch für sich das gleiche Weltmachtstreben wie es selbst hatte, und sein Wettbewerber im Kampfe um sie wurde.

Dieser Wettbewerb führte zu einem erbitterten Kampf der beiden Mächte gegeneinander, die dabei sorglich darauf achteten, daß die Völker von ihm und ihnen nichts erfuhren, sonst hätten ja diese die Ziele, die die beiden überstaatlichen Mächte erreichen wollten, erkennen können.“,

„Es ist für die Völker höchste Zeit, daß sie das Wirken der überstaatlichen Mächte erkennen. Sie stehen ihnen mit gewaltigen Waffen gegenüber, sofern sie das Rasseerbgut wieder in sich sprechen lassen, die Gefahren, die es birgt, erkennen und zu arteigenem Gotterleben zurückkehren. Die überstaatlichen Mächte sind gegenüber den so entfalteten seelischen Kräften hilflos. Das birgt in sich die Gewähr, daß das Machtstreben der überstaatlichen Mächte scheitern muß, wenn sie, mit ihren geheimen Hilftruppen auf die Drehscheibe gestellt, sich den Völkern und einzelnen Menschen zeigen müssen und nun erkannt werden. Allerdings müssen die Völker endlich auch ihre eigenen Schwächen überwinden, nicht mehr als „Eintagsfliegen“ dahinleben, sondern, gestützt aus die Erfahrungen der Vergangenheit, in Zukunft drohende Gefahren verhüten und die gegenwärtigen bekämpfen lernen.“

Lieber Leser und liebe Leserin,

im nachfolgenden können sie das Buch “Kriegshetze und Völkermorden – In den letzten 150 Jahren” von Erich Ludendorff lesen.

Das Buch habe ich auf der Webseite archive.org gefunden. Es lässt sich dort als PDF-Datei herunterladen, oder direkt von diesem Blog. Das Buch wird manuell abgetippt, daher kann hier nur alle 1-2 Wochen  ein weiteres Kapitel veröffentlicht werden.

Ich habe den Text des Buches unverändert übernommen. Findest du einen Fehler, der bei der Digitalisierung leider oft vorkommt, wäre ich dir dankbar, wenn du mir ihn mitteilst.

Im Buch g e s p e r r t gedruckte Schrift habe ich normalisiert, aber fett hervorgehoben. Dies dient der besseren Leserlichkeit und Indizierbarkeit des Textes. Im Buch bereits fett hervorgehobenen Text habe ich zusätzlich unterstrichen, um den Unterschied im Originalen in der Textgestaltung zu bewahren.

Hier kann man das Buch sogar anhören, allerdings handelt es sich um eine andere Auflage:

Mit freundlichen Grüßen,

Laetitia

Ab Hier geht es weiter mit dem Originaltext des Buches:


Kriegshetze und Völkermorden

In den letzten 150 Jahren

Im Dienste des

„allmächtigen Baumeisters aller Welten“

Vernichtung der Freimaurerei

Durch Enthüllung ihrer Geheimnisse

II. Teil

von

Erich Ludendorff


Inhalt.

I. Die überstaatlichen Mächte 3

II. Über blinde und erkennende Geschichtschreibung 13

lll. Die Knebelung der Völker 20

  1. Der Eroberungweg der „jüdischen Konfessionen“ bis zur jüdischen Machtpolitik in England 20
  2. Die Vergewaltigung Frankreichs im Jahwehjahr 1789 25
  3. Ungenügende Abwehrversuche 41
  4. Die Völkerschächtung macht im 19. Jahrhundert Fortschritte 46
  5. Die Deutschen ringen sich durch 56
  6. Die Verschwörung zum Weltkrieg als Jahrhundertfeier des Jahwehjahres 1789 70
  7. Die Probemobilmachung im Jahre 1906 80
  8. Die Verschwörer„arbeit“ im Jahre 1910 99
  9. Die Entfesselung des Weltkrieges im Jahwehjahr 1914 118
  10. Die Deutsche Kraft droht den Verschwörern die „Ernte“ zu rauben 141

IV. Das schändliche Verbrechen des „stummen Hundes“ 169

Sachregister 172

Zur Ergänzung der Forschung zu empfehlende Schriften 181


I. Die überstaatlichen Mächte.

Die Völker bekriegen einander in blutigen Kriegen und sich selbst in Revolutionen. Sie glauben, dadurch sich selbst zu dienen. Doch nur zu oft sind sie die Werkzeuge der überstaatlichen Mächte, Judas und Roms, in deren Kampf zur Beherrschung der Völker dieser Erde durch deren seelische, politische und wirtschaftliche Versklavung und ihr Aufgehen in Rassemischung bei Arbeit ohne Lohn in die jüdische „Weltrepublik“ oder in den römischen „Gottesstaat“.

Die Völker kennen nicht die Weltgeschichte. Sie leben als Eintagsfliegen dahin, während diese beiden überstaatlichen Mächte in Jahrhunderte denken und dabei in den Völkern die Kräfte kennen und nutzen, die die Geschichte gestalten.

Meine Frau hat in ihrem großen Werke „Die Volksseele und ihre Machtgestalter – Eine Philosophie der Geschichte“ die Geschichtegestalter und die Willensäußerungen, die in der Geschichtegestaltung getätigt werden, festgestellt und gezeigt, daß das Eingreifen der überstaatlichen Mächte in sie im besonderen durch Seelenmißbrauch geschieht, der ja straflos betätigt werden kann, während Körperverletzung geahndet wird. Die überstaatlichen Mächte wirken auf die unmittelbaren Geschichtegestalter: Regierende, Beamte, Heerführer ein, um bestimmte Taten zu erreichen, und versuchen die mittelbaren Geschichtegestalter wie z. B. die Lehrer nebst dem Lehrstoff unter ihren Einfluß zu bekommen und das Gotterleben der Völker zu bestimmen, um den Selbsterhaltungwillen der Volkskinder und den der Volksseele einzuschläfern, das Erberinnern der Völker immer weiter in den Seelen zu verschütten und sie im Gleichheitwahn und in Rassenmischung aufgehen zu lassen. Dabei soll das Leben auf allen Gebieten, z. B. auch auf dem des Rechtes und der Wirtschaft so geformt werden, daß das Erreichen ihrer Ziele mittelbar gefördert wird. Erst wenn die Völker ihre rassische Eigenart, ihr Gotterleben, ihre Kultur, ihr Rechts- und Wirtschaftleben erschüttern, sie selbst abwehrlos geworden sind, dann treten die überstaatlichen Mächte in immer steigendem Maße mit schärfsten wirtschaftlichen Maßnahmen, auch mit Kriegen und Revolutionen hervor, um durch sie die Ernte einer Saat nun unmittelbar einzuheimsen, die lange vorher gestreut wurde.

Mit der Zerstörung des Glaubenslebens unserer Ahnen und Aufzwingen einer fremden Glaubenslehre begann der entscheidende Angriff der überstaatlichen Mächte auf uns Deutsche. In erschütternden Worten hat meine Frau in dem eben genannten Werke die furchtbaren Folgen klar gelegt, die für ein Volk dadurch entstehen, wenn es einer Glaubenslehre zu leben hat, die seinem Rasseerbgut so entgegengesetzt ist, wie die aus dem Judentum stammende Christenlehre dem Deutschen.

Der Jude schlottert vor seinem Gott in Angst, er gehorcht ihm in Zittern in Aussicht auf Lohn und Strafe; dem Gotterleben Deutschen Rasseerbgutes ist alles dies fremd. Er steht vertrauensroll und aufrecht dem Göttlichen gegenüber. Er erlebt den Einklang mit dem Göttlichen in seiner Seele. An Stelle des Zwanges tritt Freiwilligkeit. Ernste Gefahren drohen solchem Rasseerbgut. Um so klarer müssen deshalb unsere Anschauungen über den Sinn des Menschenlebens und diese Gefahren sein, die in unserem Rasseerbgut für uns und für die Volkserhaltung liegen. Sorgt der Rabbiner durch Drohungen mit Strafen des jüdischen Gottes für die Erhaltung des jüdischen Volkes, so brauchen wir etwas anderes für die Volkserhaltung, ein Sittengesetz, das auf dem Boden unantastbaren, mit dem Rasseerbgut im Einklang befindlichen Rechtes steht.

Ich muß mich mit dieser Kennzeichnung begnügen und weise nochmals auf das eben gennannte Werk hin.[Auch auf die übrigen religion-philosophischen Werke meiner Frau — siehe Buchanzeige am Schluß.]

Jüdisches und Deutsches Gotterleben stehen sich völlig entgegengesetzt gegenüber. Jüdisches Gotterleben kann nie Deutschem Rasseerbgut entsprechen, es muß in den Deutschen ungeheuren Zwiespalt auslösen — und sie, wenn sie ihn zu leben gezwungen sind, aus ihrer Art entwurzeln, seelisch und charakterlich zerstören und für das abwehrlose Ertragen der Judenherrschaft oder sonstigen occulten Herrschaftwillens reif machen.

Der Juden- und Christengott Jahweh hat im alten Testament im besonderen in den 5 Büchern Mose, in dem „Gesetz“, und im Talmud dem jüdischen Volk durch den Mund Mose, der Propheten und Hohenpriester die Weltherrschaft verheißen und ihm die furchtbaren Wege gezeigt, die es zur Unterwerfung und Enteignung der Völker zu gehen hat. Das jüdische Rasseerbgut hatte sich diesen Volksgott geschaffen. Die Erfüllung seiner Weisungen wurden die politischen und wirtschaftlichen Ziele des Volkes, die ihm Selbsterhaltung und Weltherrschaft bringen sollen. Sie ist „Gottesdienst“ für den Juden. Occultlehren der Kabbalah sollen ihm noch besonders Erfolg sichern.

In der jüdischen Volksreligion entstand nun in einer Zeit, in der bereits durch andere Glaubenslehren und sonstige Lehren, wie die Stoa, die Rassemischung in der griechisch-römischen „Welt“ vorgeschritten war, unter Heranziehung indischer und anderer Glaubenslehren im Judentum eine neue Weltreligion, die Christenlehre, die den Volksgott der Juden, Jahweh, zum Weltgott machte, die rassischen Eigenschaften des jüdischen Volkes als dem auserwählten Volke anerkannte, die rassischen Eigenschaften anderer Völker aber zerstörte und ihnen zugleich den Sohn des Judengottes Jahweh, der überdies aus jüdischem Königsgeschlecht stammte, zum Gott und Erlöser gab, der sie Jahweh zuführen sollte. Ich muß mich auch hier mit dieser kurzen Darstellung begnügen und stelle fest, daß die Christenlehre nichts anderes ist, als Propagandalehre für die jüdische Weltherrschaft. Jeder, der die Bibel gründlich liest, kann sich davon überzeugen. Die Christenlehre sollte im besonderen bei den Germanen die Entrassung bewirken, die ja bei den Völkern der Mittelmeerwelt, wie eben ausgeführt, bereits eingetreten war.

Unsere Ahnen erhielten nun diese Lehre in das unklare Glaubensahnen ihres Rasseerbgutes und in die Zweifel über das Todesmuß; sie konnten bei dem damaligen Stande der Naturerkenntnisse den Dogmen der Christenlehre nichts Festes entgegenstellen. Sie hielten ja in ihrem tiefen Grübeln „Götterdämmerung“ für bevorstehend — eine Tatsache, die ein erschütternder Beweis für ihr Ringen um Glaubensklarheit ist. So verfielen sie denn zum großen Teil infolge von Gewaltanwendung, zum kleinen Teil vertrauend, der Christenlehre und glaubten nun, daß „göttliche Vorsehung“ ihr Geschick gestalte, das sie bisher in den Händen „der Nornen“ liegend wußten. List und Gewalt, Kriege, Folterqualen und das Verbrennen von Millionen Deutscher Frauen, die das Unheil der Christenlehre klarer erkannten als der Mann, als „Hexen“ vollendeten das furchtbare Werk. Das Rasseerbgut wurde immer mehr verschüttet. Die Rassemischung wuchs, die Volksseele wurde nicht mehr gehört, immer tiefer versanken wir, wenn auch im steten Ringen gegen die Christenlehre, in eine Weltanschauung, die auf unser gesamtes Leben in all seinen Gebieten und Betätigungen immer mehr Beschlag legte, die aber unserem Rasseerbgut und der sich aus ihr ergebenden Weltanschauung völlig entgegengesetzt war. Die zerstörende Wirkung der Christenlehre auf unseren Stolz bekundet das furchtbare Volkswort:

„Er ist zu Kreuze gekrochen“

Über die entsprechende zerstörende Wirkung unseres Volkstums waren die Juden sich nur zu sehr klar.

Karl Marx, der Begründer des Marxismus, schreibt 1848 in den „Deutsch-französischen Jahrbüchern von Ruge und Marx“ in echt mauschelnder Sprache:

„Das Judentum erreicht seinen Höhepunkt mit der Vollendung der bürgerlichen Gesellschaft: aber die bürgerliche Gesellschaft vollendet sich erst in der christlichen Welt. Nur unter der Herrschaft des Christentums, welches alle nationalen, natürlichen, sittlichen, theoretischen Verhältnisse den Menschen äußerlich macht, konnte die bürgerliche Gesellschaft sich vollständig vom Staatswesen trennen, alle Gattungbande des Menschen zerreißen, den Egoismus . . . an Stelle dieser Gattungbande setzen, die Menschenwelt in eine Welt atomistischer, feindlich sich gegenüberstehender Individuen auflösen. Das Christentum ist aus dem Judentum entsprungen, es hat sich wieder in das Judentum aufgelöst . . . Das Christentum hat das reale Judentum nur zum Schein überwunden. Das Christentum ist der gemeine Gedanke des Judentums, das Judentum ist die gemeine Nutzanwendung des Christentums; aber diese Nutzanwendung konnte erst zu einer allgemeinen werden, nachdem das Christentum die Selbstentfremdung des Menschen von sich und der Natur theoretisch vollendet hatte. Nun erst konnte das Judentum . . . . den entäußerten Menschen, die entäußerte Natur zu veräußerlichten, verkäuflichen, der Knechtschaft des egoistischen Bedürfnisses . . . . anheimfallenden Gegenständen machen . . . Der christliche Seligkeitegoismus schlägt in seiner vollendeten Praxis notwendig um in den Leibesegoismus der Juden, das himmlische Bedürfnis in das Irdische, der Subjektivismus in den Eigennutz.“

Eine Jüdin sagte 1929 zu jungen Juden in gleichem Sinne:

„Die Deutschen kommen wahrlich aus dem Walde und den Hainen, sie hatten starke Götter und waren wehrhafte Helden. Sie waren rein, stolz und stark. Gut war es, den Feind zu erschlagen, und Blutrache hieß ihr oberstes Gesetz.

Aber all das hat man ihnen rauben wollen — man gab ihnen das semitische Christentum. Alle ihre Herrlichkeit sollte fortan Sünde sein und ihre Sünden waren nun zu Pforten geworden für das Himmelreich. Wißt ihr, was ihnen geschehen war? Ans Kreuz hatte man sie angeschlagen, ihr Wesen hatte man gekreuzigt, und mit der Geduld, die die neue Lehre sie lehrte, litten sie durch Jahrhunderte am Kreuze.“

Das bestätigt Pater Muckermann S.J. in der „Hannoverschen Volkszeitung“ vom 14. 6. 30. Hier schreibt er:

„In der Tat sind jene für ihr ganzes Leben an das Kreuz geschlagen, die das Bild des Heiligen Gottes makellos im Leben bewahren.“

Eine bessere Zustimmung zu den Worten der Juden läßt sich nicht denken. Die christlichen Theologen sind sich der Bedeutung des Rasseerbgutes und der zerstörenden Wirkung des Christentums auf das klarste bewußt. Sie kämpfen gegen die rassebewußten Nichtjuden mit den Schlagworten „Rassematerialismus“ und „Blutsvergottung“. Sie müssen das auf Grund der Christenlehre tun. Heißt es doch in der Offenbarung Johannes 5, Vers 9 und 10:

„Du hast uns, o Herr, herauserlöst mit Deinem Blute aus allen Stämmen und Sprachen und Völkern und Nationen und hast uns unserem Gott zu einem Königreiche und zu Priestern gemacht und wir werden herrschen auf Erden.“

Sagt doch auch das „Protestantische amtliche, kirchliche Jahrbuch“ 1932:

„daß die Lehre von der Rechtfertigung des Sünders sola gratia, sola fide (allein aus Gnade, allein aus Glauben) das Ende der germanischen Moral, wie das Ende aller menschlichen Moral ist.“

„Und wir erlauben uns die Behauptung, die wieder eine schwere Beleidigung der nordischen Rasse darstellt, daß die Juden Jesus Christus um dieser alle Moral umstürzenden Lehre willen zugleich im Namen des Deutschen Volkes und der nordischen Rasse an das Kreuz geschlagen haben. Wir sind der Meinung, daß nicht nur der jüdisch-materialistische, sondern der deutsch-idealistische Geist in und außer uns bekämpft werden muß.“

„Wir wollen nicht wissen, ob die Partei (NSDAP.) für das Christentum eintritt, sondern wir möchten erfahren, ob auch im Dritten Reich die Kirche das Evangelium frei und ungehindert verkünden darf oder nicht, ob wir also unsere Beleidigung des germanischen und germanistischen Moralgefühls ungehindert fortsetzen dürfen, wie wir es mit Gottes Hilfe zu tun beabsichtigen.“

Nie werden wir den Gang der Weltgeschichte und in Sonderheit unseres eigenen Geschickes verstehen, wenn wir die Wirkung der Glaubenslehren als geschichtegestaltende Kraft außer Acht lassen und in diesem Fall nicht den zerstörenden Charakter der christlichen Lehren und der christlichen Suggestionen auf den einzelnen Menschen von Jugend auf und auf die Völker und die Absichten erkennen, die hiermit verbunden sind. Die Christen sollen ihrem Rasseerbgut entfremdet und dann in einen suggestiblen kraft- und widerstandlosen Seelenzustand versetzt werden, der die Fremdherrschaft der überstaatlichen Mächte ermöglicht. [Siehe auch „Des Kindes Seele und der Eltern Amt“ und „Erlösung von Jesu Christo“ von meiner Frau. Buchanzeige am Schluß.] Bedeutet doch schon die Taufe das Befreien von der Erbsünde, d. h. das symbolische Abwaschen des Rasseerbgutes.

In solchem „Christentum“ entstand bereits im römischen Weltreich und an dessen Ausgang, nach dem Vorbilde anderer Religionen, namentlich der aegyptischen, die römische Kirche mit ihrem herrschsüchtigen Beamtentum, den Priestern, an deren Spitze der römische Papst stand.

Eine solche Hierarchie ist der christlichen Lehre fremd. Der Jude hatte sich gehütet, sie zu schaffen. Seine Rabbiner wollten keine andere Priesterherrschaft entstehen lassen, deren Möglichkeit sie aus der Weltgeschichte kannten.[„Deutsche Abwehr, Antisemitismus gegen Antigojismus“ siehe Buchanzeige am Schluß.] Aber sie war nun einmal entstanden und wird immer entstehen, wo Religionen mit Lohn- und Strafgedanken, mit Himmel und Hölle und einem schicksalgestaltenden Gott herrschen — ganz gleich, wie dessen Bezeichnung ist oder ob er mehr persönlich oder mehr unpersönlich, mehr „semitisch“ oder mehr „arisch“ gedacht ist. Diese römische Priesterhierarchie und in Sonderheit der römische Papst selbst wurzeln nun in ihren Anschauungen, Gebräuchen und Machtstreben im alten Testament, im Leviten- und Hohenpriestertum des jüdischen Volkes. Nach deren Vorstellung saß Jahweh zwischen den Flügeln der Cherubine auf der Bundeslade im dunklen Allerheiligsten des Tempels und gab von dort dem abergläubischen, occulten Hohenpriester seine Weisungen zur Leitung des jüdischen Volkes im Sinne der Erfüllung seines Gesetzes. Dieser „Gnadenstuhl Jahwehs“ kam in römischer Überlieferung als „Petri Stuhl“ nach Rom. Auf ihm sitzt heute noch der römische Papst, auf ihm wird er bei feierlichen Anlässen herumgetragen, große Pfauenfederwedel, die zu beiden Seiten des Stuhles getragen werden, vertreten symbolisch die Flügel des Cherubim. Von dem Stuhl aus spricht nun der römische Papst unmittelbar „als Stellvertreter Gottes“ zu den Völkern.[„Deutsche Abwehr, Antisemitismus gegen Antigojismus“ siehe Buchanzeige am Schluß.] Mit diesem Stuhl hat er auch den jüdischen Weltherrschaftgedanken, aber auch die Mittel übernommen, die Jahweh den Juden vorgeschrieben hat. Nur setzt er an Stelle der Weltherrschaft des jüdischen Volkes die eigene und die seiner Priesterhierarchie, zugleich im Gefühl, Nachfolger der römischen Cäsaren zu sein.

Natürlich ließ der römische Papst sich angelegen sein, eine ihm völlig ergebene Priesterherrschaft zu bilden, die durch das Zölibat und eine besondere Dressur aus dem Volkstum herausgehoben und ihm angeschlossen wurde. Die occult-christlichen Suggestionen, die die Priester in ihrer Ausbildung erhielten, sollten sie zu bedingunglosen Werkzeugen ihrer Kirche und unfähig machen, die Belange des Volkstums, dem sie durch ihr Blut angehörten, vor die der Kirche zu stellen. Ja, sie sollten sich jenen gegenüber völlig entgegengesetzt einstellen, natürlich mit der Maßgabe, daß das zum Heil der Völker gehöre. Diese Dressur vertiefte sich durch besondere Morallehren und durch die immer stärker werdenden Bindungen an den römischen Papst und den Glauben an dessen Unfehlbarkeit, letzten Endes auf allen Gebieten, und nahm einen derartigen Charakter an, daß das Denken der Priester mit gesundem Volksdenken überhaupt nicht mehr zu vereinen ist.

Es war klar, daß die Suggestionen, die nun von ihnen ausgingen, in ebensolchem Widerspruch mit diesem standen. Was mußte es für ein Volk bedeuten, wenn es in seinen Geschlechtern jahrhundertelang derartig bearbeitet wurde, und das durch eine Priesterherrschaft, die da glaubt, genau so Gottes Gebot zu folgen, wie der Jude bei entsprechendem Handeln.[„Deutsche Abwehr, Antisemitismus gegen Antigojismus“ siehe Buchanzeige am Schluß.]

Wie das jüdische Volk in occulter Vorstellung für Jahweh arbeitet, so schafft die römische Priesterhierarchie in gleicher Weise für ihn. Der römische Papst will den „Gottesstaat“ auf Erden errichten, wie der Jude die „Weltrepublik“. Sie gleichen letzten Endes einander. Den Völkern kann es gleich sein, ob sie in dem Kollektiv „des römischen Gottesstaates“ oder in dem Kollektiv „der jüdischen Weltrepublik“ verschwinden und dort bei Arbeit ohne Lohn ihr Leben zu fristen haben.

Wie dem aber auch sei, das jüdische Volk sah eine neue Macht entstehen, die, obschon eng mit ihm verquickt, dennoch für sich das gleiche Weltmachtstreben wie es selbst hatte, und sein Wettbewerber im Kampfe um sie wurde.

Dieser Wettbewerb führte zu einem erbitterten Kampf der beiden Mächte gegeneinander, die dabei sorglich darauf achteten, daß die Völker von ihm und ihnen nichts erfuhren, sonst hätten ja diese die Ziele, die die beiden überstaatlichen Mächte erreichen wollten, erkennen können. Das durften sie nicht. Diese Gefahr war für die überstaatlichen Mächte zu groß, denn die Völker lehnten den Juden und oft die Priester ab, zumal wenn ihnen das Anhäufen äußerer Macht und Reichtümer in der Hand des Juden und der Kirche recht augenfällig wurde. Den Kampf gegeneinander nennen die beiden überstaatlichen Mächte den „Nibelungenkampf“. Es ist der Kampf der Söhne des im Dunklen lebenden Zwergenkönigs Alberich gegeneinander um den Goldhort, dem Inbegriff der Macht auf Erden. So führen denn Jude und Rom den Nibelungenkampf in aller Stille mit Erbitterung gegeneinander, wobei die Völker durch Seelenmißbrauch immer weiter verkommen, immer mehr entrechtet und immer tiefer in die Abhängigkeit von ihnen getrieben werden. Sie klagen über ihr Geschick und sehen das als „göttliche Fügung“ an, was die überstaatlichen Mächte ihnen bereiten, wobei sie vielleicht noch wähnen, daß sie für ihr mißliches Geschick ihre eigenen und fremden Regierungen oder bestimmte Personen verantwortlich machen können, die allerdings nur zu oft den überstaatlichen Mächten in die Hand arbeiten. Heute beginnt sich aber die Einsicht von Millionen machtvoll zu vertiefen. Sie erkennen Juda und Rom, ja auch schon das volkszerstörende Wirken der Christenlehre und den Wahn eines Schicksal bestimmenden Gottes oder einer unbedingten Gehorsam heischenden occulten „ewigen Macht“, wenn auch nur zögernd.

Die Reformation Luthers in einer Zeit, in der das Rasseerbgut und der Freiheitwille der Deutschen sich machtvoll regte, ich komme darauf im dritten Abschnitt eingehender zurück, brach die Herrschaft des Papsttums, die es im Laufe von Jahrhunderten in Nord-, Mittel-, West- und Südeuropa erreicht hatte, während der Jude noch im Getto lebte und seine Weltherrschaft vorbereitete. Luther „reformierte“ die christliche Kirche und führte sie auf ihren hebräischen Ursprung zurück. So wurde die Reformation ein Triumph für den Juden, sie sollte ihn machtvoll vorwärts tragen.

In dem weiteren, nun auch äußerlich heftig entbrennenden Kampf gegeneinander und zur weiteren Unterdrückung der Völker führten die überstaatlichen Mächte neue Machtmittel ins Feld und verschärften die bisherigen. Sie wandten sich auch an immer weitere Volkskreise, um immer mehr das Rasseerbgut in den Völkern zu ersticken und sie an sich zu ketten.

Der römische Papst gründete 1540 den Jesuitenorden, der eine Dressur seiner Mitglieder durchführte, die die Wirkung römischer Priestererziehung noch übersteigern sollte.[„Das Geheimnis der Jesuitenmacht und ihr Ende“ siehe Buchanzeige am Schluß. Besonders weise ich auf den Abschnitt „Die Dressur im schwarzen Zwinger“ hin, der von meiner Frau geschrieben ist.] Der Jesuit mußte zum ausgesprochenen Feinde jedes Volkstums werden. Er stärkte das Papsttum äußerlich, unterwarf es aber und mit ihm die Kirche seiner Dressur und seinem Willen und übertrug damit sein Denken auf beide und auf weite Volkskreise und schuf sich besondere, dem Jesuitengeneral verpflichtete Organisationen (Kongregationen). Solange noch in den Völkern das Rasseerbgut deutlicher sprach, vor allen Dingen in dem nordischen Blute, das damals auch in Westeuropa in Spanien und Italien stärker vertreten war, fand er erheblichen Widerstand.

Der Jude bediente sich der Geheimorden, deren Ursprung im ägyptischen Priestertum zu suchen ist. Sie erhielten allmählich den Kennamen „Freimaurer“. Wenn die heutige „reformierte“ Freimaurerei als ihr Geburtsjahr 1717 angibt und die Völker glauben machen will, sie bestünde erst seit dieser Zeit und wäre aus der Maurergilde hervorgegangen, so ist das eine bewußte Täuschung. Auch die Mitglieder dieser Geheimorden wurden und werden durch das Schreckneurosen zeitigende Ritual einer Dressur unterworfen, die ein unerhörter Seelenmißbrauch ist. Unter Vortäuschung edler Freiheitziele die seinerzeit unter knechtender Romherrschaft wirklich nicht schwer zu finden waren, wurden Angehörige der romanischen und germanischen Völker durch eidliche Bindungen auf Verschwiegenheit und unbedingten Gehorsam bei Androhung schwerster Strafen für Nichteinhalten des Gelübdes symbolisch zu künstlichen Juden beschnitten, in Denk- und Urteilskraft verblödet und im Erleben der Volksseele geschwächt in den Dienst des Volksgottes der Juden gegen das eigene Volk gestellt. Immer stärker werdende Suggestionen vertiefen die Wirkung und erschweren ein Erwachen.[Ich weise hier auf meine Werke „Vernichtung der Freimaurerei durch Enthüllung ihrer Geheimnisse“ und „Die schändlichen Geheimnisse der Hochgrade“ hin, die zum Verstehen des Freimaurerwesens unerläßlich sind.] Es ist natürlich, daß die Suggestionen, die aus Freimaurerkreisen in das Volk hineindringen, entsprechende Wirkungen erzielen sollen und erzielen.

Neben dem Seelenmißbrauch in Geheimorganisationen arbeitet der Jude, aber auch andere Kreise mit occulten Suggestionen, ja auch mit Erscheinung von Geistern, die Befehle erteilen.[Das Werk meiner Frau „Induciertes Irresein durch Occultlehren“ schildert eindringlich die Wege der Seelenmißbraucher und das Handeln ihrer Opfer. In unserer Zeit des Seelenmißbrauches kann es nicht eindringlich genug studiert werden.] Solche Suggestionen wirken auf die in ihrer Urteilskraft geschwächten Menschen ebenso nachhaltig, wie besondere eidliche Bindungen. Immer weitere Kreise versuchte der Jude auf diese Weise zu erfassen.

Nun wollte er sich auch der Arbeitermassen bemächtigen und schuf hier die von Freimaurern geleiteten Arbeiterinternationalen, in denen die christliche Weltanschauung durch jüdisch-materialistische ersetzt werden sollte, die der Macht des Juden dient, dem Papsttum aber völlig abträglich ist, wenn dieses auch in seinen letzten kollektivierenden Wirtschaftzielen der kommunistischen Wirtschaftform genau so zugetan ist wie der Jude.

Den jüdischen Organisationen aller Art stellte Rom die seinigen gegenüber.

Dann versuchten beide Mächte, ihre Organisationen gegenseitig zu durchsetzen und dabei die Völker durch Vereine und Verbände aller Art, an deren Spitze sie sich drängten, zu zerklüften. So entstand ein Gewirr sich gegenseitig überspitzelnder und überwachender, gegeneinander um die Macht ringender, die Volkskräfte dabei vernichtender Organisationen, durch die wiederum weite Volkskreise ihre Belange gesichert zu sehen wähnten, wozu sie ja auch nach außen hin bestimmt schienen.

Das Band aber, das die überstaatlichen Mächte verknüpfte, die trotz allen Zwistes gegeneinander durch ihren Ursprung und ihre gleichen Kollektivierungziele an den Völkern so eng zusammengehalten waren, wurde noch fester, zugleich der innere Wirrwarr aber noch größer, als neben der jüdischen Wirtschaftmacht die geeinte des Jesuitenordens und der römischen Kirche anwuchs, und beide Weltwirtschaftmächte auf engste Zusammenarbeit miteinander angewiesen waren, um die lebendige und sittliche Wirtschaft der arteigenen Völker in ihren Bann zu ziehen. Hierzu mußten sie nun auch Vertreter dieser Wirtschaft in Abhängigkeit von sich bringen und äußere Vorteile gewähren, ihre Bindung durch Geheimorden genügte allein nicht. So entstand der Ring der Finanzmagnaten, die über das Weltleihkapital verfügen. Dieses wurde zu dem unlöslichen Kitt der heute miteinander im Wettringen um die Macht stehenden überstaatlichen Mächte.

Selbstverständlich machten sich die überstaatlichen Mächte die in den Völkern vorhandenen Regungen des Selbsterhaltungwillens und vorhandenes Machtwollen zu Nutze, sie arbeiten mit den Schwächen der Regierenden. Völker wurden dabei gegen Völker, Volksgruppen gegen Volksgruppen, Sippen gegen Sippen, Menschen gegen Menschen gehetzt, ohne daß sie ahnten, wozu sie sich mißbrauchen ließen, nämlich nur zu oft dazu, als Handlanger der überstaatlichen Mächte an der Vernichtung des eigenen Volkes zu wirken.

Nochmals muß hier hervorgehoben werden, daß die überstaatlichen Mächte hierbei Ziele verfolgen, die ihnen vermeintlich Jahweh, der Volksgott der Juden und der Weltgott der Christen, gesteckt hat. Solches Ziel „heiligt“, wie sie glauben, „die Mittel“, die zu ihm führen. — Es sind grausame Mittel, die das Ziel erreichen sollen. Jahweh und Jehowah, so lehren sie mit Recht, will ja das alles, um überall als Gott zu herrschen.

Bei solchen Willenszielen eines persönlichen Gottes[An Stelle des persönlichen Gottes treten für die Okkulten „Schicksalsmächte“ aller Art, denen zu „gehorchen“ ist. Juda und Rom gelangen durch sie ebenso zum Ziel, wie durch Jahweh.] ist es begreiflich, daß die Menschen Verbrechen aller Art mit dem „besten Gewissen“ herbeiführten und herbeiführen. Sie bilden sich eine ihrem Weltmachtstreben angemessene „Moral“, die den sittlichen Grundsätzen freier Menschen entgegengesetzt ist. Um aber bei ihnen auch jeden Widerstand zu überwinden und sie vollends zu gefügigen, folgsamen Werkzeugen der überstaatlichen Mächte zu machen, wurde Angst noch über die Höllenverängstigung hinaus durch die Dressur, Rituale und Gelübde geweckt und jede selbständige Regung bei vielen durch den zur Geistesgestörtheit führenden kabbalistischen Aberglauben und Occultismus erstickt. Jeder Seelenmißbrauch wird auf irgend eine Art ermöglicht, entschuldigt und geheiligt.

Der Jude im besonderen fühlt sich dabei allein als das zu Gehorsam verpflichtete, sorgsam überwachte Ausführungorgan der jüdischen Oberleitung. In diesem „auserwählten“ Volke selbst herrschen finsterer kabbalistischer Aberglaube, restlose Unterstellung, rücksichtlose Gewalt bis zur willenbrechenden Verängstigung und kaum ersinnbare, grausame Strafen über die, die den Gehorsam verweigern; freilich auch wirtschaftliche Hilfe allen Gehorsamen, bedingunglose Verschwiegenheit über alles Tun gegenüber den Nichtjuden. Zu zynischer Ausnützung aller nichtjüdischen Hilfkräfte tritt erbarmunglose Vernichtung derselben, wenn sie ihre Schuldigkeit getan haben, und — je nach den taktischen Erfordernissen des Augenblicks — Preisgabe zu anderer Zeit verkündeter Grundsätze. Unter den willfährigen Kräften finden wir aber in dem „auserwählten“ Volk selbst wie bei seinen Werkzeugen zersetzendes Intrigantentum rivalisierender, herrschsüchtiger und feiger Ehrgeizlinge. Sie führen zwar den Willen der Oberen durch, um dabei aber doch möglichst viel für sich selbst zu ergattern, ja auch oft in der Hoffnung, den Oberen beiseite zu schieben und sich an seinen Machtposten zu setzen. Dazu fordern noch sonstige Mitarbeiter, ja auch die Völker, die ganz etwas anderes erreichen wollen, Berücksichtigung.

Dieses jüdische System ist unsittlich und schwerfällig. Seine großen inneren Hemmungen liegen in dem Unvermögen, alle Verschworenen tatsächlich zu befriedigen und zu überwachen, zumal nur wenige von ihnen eingeweiht werden können. Ein Großteil der uneingeweihten Juden und Hörigen aus anderen Völkern jagen vorgetäuschten Idealen nach und müssen somit fortwährend abgebogen werden.

Auch das System der römischen Kirche und besonders des Jesuitenordens wirkt sich ganz ähnlich wie das jüdische System aus. Es ist nur einheitlicher und einfacher. Glaube mit Furcht vor Höllenstrafen hält die Menschen noch fester zusammen und macht sie durch die überaus starken Suggestionen der römischen Kirche noch willenloser den vielen hunderttausend Beamten derselben gegenüber. Es ist noch gefährlicher, denn es erfaßt, das Gefühl und das Gotterleben anrufend, Millionen und Abermillionen.

Nun wird es noch notwendig, wenn wirklich das Ringen der überstaatlichen Mächte verstanden werden soll, zu beachten und zu begreifen, daß Anschauungen, die in Deutscher Geisteswelt Selbstverständlichkeiten sind, wie über Wahrhaftigkeit, verantwortungvolles Handeln, Ehre, Würde, Mannesstolz bei den Vertretern der überstaatlichen Mächte und der in ihrem Sinne Suggerierten wenig Verstehen finden. Auch bei Begriffen, die aufs Engste mit dem Worte Deutsch verbunden sind, so bei den Fragen der Rasse und des Blutes unseres Volkes, der Familie und der Sippe, stoßen wir zu oft auf eingetrichterte, hochtönende hohle Phrasen, die allein durch eintönige Wiederholung wirken sollen. Ja das, was von völkischer Seite als gegeben angesehen wird, wird nur zu oft mit mitleidigem Achselzucken als Geistesverwirrung abgelehnt.

Es ist für die Völker höchste Zeit, daß sie das Wirken der überstaatlichen Mächte erkennen. Sie stehen ihnen mit gewaltigen Waffen gegenüber, sofern sie das Rasseerbgut wieder in sich sprechen lassen, die Gefahren, die es birgt, erkennen und zu arteigenem Gotterleben zurückkehren. Die überstaatlichen Mächte sind gegenüber den so entfalteten seelischen Kräften hilflos. Das birgt in sich die Gewähr, daß das Machtstreben der überstaatlichen Mächte scheitern muß, wenn sie, mit ihren geheimen Hilftruppen auf die Drehscheibe gestellt, sich den Völkern und einzelnen Menschen zeigen müssen und nun erkannt werden. Allerdings müssen die Völker endlich auch ihre eigenen Schwächen überwinden, nicht mehr als „Eintagsfliegen“ dahinleben, sondern, gestützt aus die Erfahrungen der Vergangenheit, in Zukunft drohende Gefahren verhüten und die gegenwärtigen bekämpfen lernen.

Ich bitte das Vorstehende sich zu eigen zu machen. Nur dann wird die nachfolgende Darstellung der Verbrechen der überstaatlichen Mächte an den arteigenen Völkern während der letzten 150 Jahre mit Nutzen gelesen. In ihr hebe ich das geschichtliche Wirken der Freimaurerei besonders hervor, weil über dasselbe vor allem so wenig Kenntnis herrscht und in dem bereits angezogenen Werke „Das Geheimnis der Jesuitenmacht und ihr Ende“ das Eingreifen des Jesuitenordens und der römischen Kirche in die unmittelbare Geschichtegestaltung klargelegt wurde. Ich weise in der nachfolgenden Darstellung auf das Handeln der Völker selbst immer nur in größter Kürze hin. Der Leser darf aber daran nicht vorbeigehen, sonst erhält er ein falsches Bild geschichtlichen Geschehens. Die Völker bleiben die hauptverantwortlichen Geschichtegestalter und ihre Schuld ist es, wenn sie sich mißbrauchen lassen, weil sie aus der Geschichte nichts lernen.

II. Über blinde und erkennende Geschichtschreibung.

Einst bat ich einen bekannten Geschichtschreiber, die erste wirklich taugliche Geschichte zu schreiben, d. h. die politischen Ereignisse unter Berücksichtigung der Geheimarbeit der Juden, Freimaurer, der römischen Kirche, in Sonderheit der Jesuiten, darzustellen, wenn anders nicht die Historiker an erster Stelle unter die Irrlehrer und Täuscher des Volkes gehören wollten. Da wurde mir die Antwort, das ginge nicht, da es über diese Geheimarbeit keine „Dokumente“ gäbe. Dokumente gibt es schon. Ich nenne nur Bibel[Die Bibel ist ein furchtbares Geschichtbuch, sie ist als solches und nicht als „Religionbuch“ zu lesen. Was damals geschah, geschieht heute noch. Das biblische Gesetz gilt heute noch!], Talmud und Kabbalah und die offiziellen Äußerungen der Päpste und die Schriften der Jesuiten, Freimaurer und Occulten, und endlich von „Verrätern“ und Profanen verfaßte Schriften. Die Historiker müssen nur die Juden als Volk, die römische Kirche als politische Macht, das Christentum in seiner zerstörenden Wirkung, in Sonderheit das Wesen der Freimaurerei und des Jesuitenordens und deren Machtstreben, vor allem die Suggestion als wichtiges, seelenzerstörendes Kampfmittel erkennen wollen. Außerdem gibt es auch eine Menge Geheimdokumente, deren Sprache der Historiker nur zu verstehen braucht; vor hundert Jahren wurde auch in Geschichtwerken die politische Tätigkeit z. B. von Freimaurern und Rosenkreuzern wenigstens erwähnt, die der Jesuiten offen enthüllt. Aber im übrigen ist es unbillig, von gewiegten Verbrechern an den Völkern über ihre Schandtaten auch noch besondere „Dokumente“ zu verlangen, wie sie z. B. die Regierungen im diplomatischen Verkehr wechseln. Auch Mörder machen im allgemeinen keine Aufzeichnungen über ihre Tat, sie werden von ihren Kumpanen verachtet, wenn sie durch solche entdeckt werden. Die Historiker müssen sich auch damit abfinden, daß freimaurerisches und jesuitisches Schriftwerk unter scharfer Aufsicht der Oberen steht und wohlweislich dem profanen Auge, sofern es nicht zu dessen Täuschung geschrieben ist, vorenthalten wird.

Darum empfehle ich den Historikern, die charakteristische Äußerung eines Hochgradfreimaurers über die Art der politischen Tätigkeit der Freimaurerei aus dem Jahre 1897 genau zu studieren. Sie ist kennzeichnend für das politische Wirken der überstaatlichen Mächte in ihrer Gesamtheit. Die Äußerung lautet:

„Es gibt eine Geschichte von Gedanken und Handlungen, welche sich der Beobachtung entzieht, welche nie schriftlich (!)[Die Ausrufungszeichen setzte ich, dies gilt auch bei späteren wörtlichen Wiedergaben.] fixiert wird. Es gibt unkontrollierbare Einflüsse (!), welche jederzeit wirksam waren und welche das Geschick sowohl einzelner (!) als ganzer Nationen (!) bestimmen, Einwirkungen, welche sich auf alle Zweige der menschlichen Gesellschaft erstrecken, die aber, so gewaltig ihr schließliches Ergebnis auch sein mag, nicht klar und präzis aufzeigbar sind (!) . . . Die Wirkung, welche die stille Propaganda im Dienste der freimaurerischen Grundsätze ausübt, führt oft lange Zeit hindurch zu keinen augenfälligen Ergebnissen. Ist aber der Zeitpunkt gekommen, der notwendige (!) äußere Anstoß (!) gegeben, dann treten die Wirkungen (!) der Propaganda im Leben der Völker und der Nationen als weltgeschichtliche Ergebnisse (!) weithin sichtbar in die äußere Erscheinung.“

Also unkontrollierbare Einflüsse bereiten in der Stille den Boden für äußere „Anstöße“ und dann im Anschluß an diese Handlungen vor, die das Geschick Einzelner und ganzer Nationen umgestalten, d. h. in diesem Falle Weltgeschichte sind.

Da uns heute das Endziel und die „Arbeit“art der geheimen Gewalten bekannt sind, so fehlt uns kein Zwischenglied, um an der Hand der geschichtlichen Ereignisse die Einflüsse, die sich der „Beobachtung entziehen“, ins Tageslicht zu stellen und „unkontrollierbare Einflüsse“ recht sehr zu kontrollieren. Hier ein Beispiel:

Am 2. April 1917 fand in Madrid eine Zusammenkunft von Freimaurern statt, an deren Spitze der portugiesische Minister Br. Alfonso da Costa, Großmeister der Großloge von Portugal, und der frühere spanische Ministerpräsident Br. Romanones teilnahmen. Es wurde dort über die Monarchie in Deutschland zu Gericht gesessen und über die Mittel zu deren Sturz Beratungen gepflogen, als Grundlage für Entschließungen, die alsbald in Paris Ende Juni gefaßt werden sollten. Die Grundlage des allgemeinen Weltfriedens muß die Absetzung des Deutschen Kaisers sein, wurde als Parole ausgegeben. Die „stille“ Propaganda hierfür sollten überall, auch in Deutschland, die Logen machen. Da erleben wir nun ein erstaunliches Wechselspiel. Während dem Volke jeder Attentatsversuch gegen den Kaiser sogar vor dem Kriege, als keine Kriegszensur bestand, in der gesamten Presse verschwiegen wurde, z. B. der ungeheuerliche Attentatsversuch gegen sämtliche Fürsten, Bismarck und Moltke bei der Enthüllung des Niederwalddenkmals Anfang der achtziger Jahre vorigen Jahrhunderts, brachte plötzlich die „Kölnische Volkszeitung“, deren jesuitische Hintermänner jedermann kennt, die auffallende Nachricht von den freimaurerischen Beratungen in Madrid und ihrem Ergebnis, und das trotz aller Kriegszensur! Sie lenkte dabei auch die Aufmerksamkeit auf die Ende Juni stattfindende Freimaurertagung in Paris. Den für sie dadurch gegebenen Ball nahmen die bekannten Großlogen in Deutschland vorschriftmäßig auf. Er wurde in das Volk zurückgeworfen, indem leitende Kreise der Freimaurerei in der Presse Deutschlands folgende Veröffentlichung verbreiteten, die hier dem Berliner Tageblatt Nr. 218 vom 30. 4. 1917 entnommen ist, auch wenn sie entsprechend von „nationalen Zeitungen“, wie der „Deutschen Zeitung“, gebracht wurde. Sie ist ein Musterbeispiel der List freimaurerischer Politik und ebenso ein Schulbeispiel der vertarnenden Freimaurergeheimsprache, also eines echten „Freimaurerdokumentes“.

„Aus leitenden Kreisen der Freimaurerei wird uns geschrieben: In einem Teil der Tagespresse hat eine Notiz der „Kölnischen Volkszeitung“ Aufnahme gefunden, wonach die sogenannte internationale Freimaurerei, d. h. die „romanische“[Im Berliner Tageblatt unterstrichen.] Freimaurerei, die sich mit besonderer Vorliebe und scheinbar auch mit einigem Erfolg politischen Umtrieben widmet, auf einem Kongreß in Paris beschlossen habe, in Deutschland eine starke Bewegung gegen die Monarchie[Im Berliner Tageblatt unterstrichen.] hervorzurufen und die Absetzung des Deutschen Kaisers in die Wege zu leiten.

Mit diesen und ähnlichen Machenschaften hat die „Deutsche Freimaurerei“[Die Anführungsstriche setzte ich, dies gilt auch bei späteren wörtlichen Wiedergaben.] absolut nichts zu tun.[Im Berliner Tageblatt unterstrichen.] Sie lehnt sehr entschieden jede Gemeinschaft mit solcher sogenannter internationaler Freimaurerei ab. Die „Deutsche“ Freimaurerei steht viel mehr streng auf „nationaler“ Basis und arbeitet auf religiöser Grundlage in Treue gegen Kaiser und Reich“ – nicht etwa: arbeitet in Treue für Kaiser und Reich, wie der Deutsche meinen sollte – „unbekümmert um alle politischen Machenschaften, in der Stille (!) unter Anwendung nicht unbedeutender (!) Mittel an den menschenfreundlichen Aufgaben (!) weiter, denen sie sich von Anfang an gewidmet hat.“

Der Profane und der uneingeweihte Johannesbr., die weder die Geheimsprache der Hochgrade noch ihre politische Verschwörung kennen, lesen aus diesen Zeilen nichts anderes, als die Rechtfertigung der Freimaurerei in Deutschland, zumal sie das Wörtchen „gegen“ vor „Kaiser und Reich“ wohl überlesen.

Der wissende Historiker aber wird dieses Beispiel als „Dokument“ bewerten, wenn er die Tatsache kennt, daß es nur „eine Freimaurerei gibt“ und die freimaurerische Geheimsprache versteht. Er wird vorstehende Veröffentlichung, die wieder das Plazet der Kriegszensur erlebte, richtig entziffern und wissen:

Leitende Hochgradbrüder erörtern den Plan zum Sturze des Deutschen Kaisers in Madrid, der bald darnach in Paris feste Gestalt gewinnen soll. Die Beseitigung des Kaisers, die 1889 beschlossen war, wird jetzt nächstliegende Aktion der gesamten Freimaurerei zur Besiegung Deutschlands und zur Erreichung der jüdischen Ziele.

Die Freimaurerei in Deutschland erfährt, daß die Ausführung angeordnet ist, und leitende Kreise der Freimaurerei teilen mit, daß auch sie zu diesem Zwecke eine Bewegung „gegen“ die Monarchie in dem Deutschen Volke „in der Stille“ hervorgerufen haben. Sie bekunden, daß sie dies mit heiligem Eifer ausführen:

„Die Deutsche Freimaurerei steht auf nationaler Basis und arbeitet auf religiöser Grundlage in Treue gegen Kaiser und Reich.“

Das heißt nach der Hochgrad-Geheimsprache: Die Freimaurerei in Deutschland steht auf jüdisch-nationaler Basis, wie sich das gehört, und „arbeitet“ aus freimaurerischer Glaubensüberzeugung treu den Weisungen ihrer Oberen gegen den Deutschen Kaiser und das Deutsche Reich.

Zynisch heißt es noch in der freimaurerischen Kundgebung, daß „nicht unbedeutende Mittel“ für die „menschenfreundliche Aufgabe“, den Sturz des Kaisers und des Reiches, dem sich „die Freimaurerei von Anfang an gewidmet hat“, angewendet werden.

So haben eingeweihte Freimaurer Deutschlands nochmals ihre „Weltbürgerpflicht“ ans Herz gelegt erhalten, ohne daß dazu belastende „Dokumente“ nötig waren, oder in den Logen belastende Befehle gegeben zu werden brauchten. Gleichzeitig aber ist „harmlosen“ Freimaurern und den Profanen Deutschlands die Möglichkeit eines Kaisersturzes an die Wand gemalt. Die Freimaurerei in Deutschland aber hat sich für die profane Welt unter dem Plazet der Kriegszensur weiß gewaschen und von neuem vaterländisch vertarnt, zudem dem Jesuiten den Weg gezeigt.

Der Historiker kann aus diesem Beispiel sehr gut die Zusammenarbeit von Freimaurern und Jesuiten mit den Reichsbehörden (Kriegspresseamt) feststellen.

Nun soll an dem gleichen Beispiel dem Historiker noch gezeigt werden, wie sehr die Freimaurerei der Erde in diesem Falle in engster Zusammenarbeit stand:

Einen Monat vor der Beratung in Madrid hatte die Freimaurerrevolution in Rußland bereits einen Kaiserthron gestürzt. Anfang April bedrängt Br. v. Bethmann-Hollweg den Kaiser, als König von Preußen, das preußische Wahlrecht zu ändern, um damit die staatlichen Grundlagen Preußens, des Eckpfeilers des Deutschen Widerstandes, mitten im Kriege tief zu erschüttern. Graf Czernin, ganz in freimaurerisch-jesuitischen Händen, arbeitet ausgerechnet in diesen Tagen mit erhöhtem Eifer an der Zertrümmerung und Niederlage der europäischen Kaisermächte, also für die Voraussetzung des Madrider Beschlusses. Gegen Ende April wird die „Aktion“ in politischen Streiks deutlich in Deutschland erkennbar. Dann erfolgt die Presseveröffentlichung leitender freimaurerischer Kreise „gegen“ Kaiser und Reich. Wenige Tage darauf setzt der Deutsche Reichstag einen Verfassungausschuß ein, der die Rechte des Kaisers beschneiden soll. Br. Scheidemann hält im Reichstag seine erste Rede über die Revolution in Deutschland. Dann veranlaßt der jesuitisch geleitete Erzberger die Friedensresolution vom 19. Juli 1917. Pacelli tritt auf den Plan, der römische Papst erläßt ein hinterhältiges Friedensangebot mit den schwersten Belastungen für uns Deutsche in dem Augenblick, als er einen Deutschen Sieg befürchtet, da in der französischen Armee infolge ihrer großen blutigen Verluste bei ihrem gescheiterten Angriff Meutereien an der Tagesordnung waren. Davon noch später.

Ich will hier noch ein anderes Dokument anführen. Es beleuchtet die kriegshetzerische Tätigkeit Pius X.

Dieser hatte, folgerichtig handelnd, gleich nach seiner Wahl zum Papst im Dezember 1903 folgende bedeutsame Kundgebung erlassen:

„Wir sind auch in hohem Grade abgeschreckt worden durch die höchst verhängnisvollen Zustände in der bürgerlichen Gesellschaft. Denn mehr als je in der Vergangenheit leidet dieselbe gegenwärtig an einer inneren, sehr schweren Krankheit, die von Tag zu Tag sich verschlimmert und sie dem Untergang immer näher bringt. Ihr wißt es, ehrwürdige Brüder, was für eine Krankheit wir meinen, den Abfall von Gott, der sicher zum Verderben führt, nach jenem Wort des Propheten: Denn siehe, die sich von Dir entfernen, werden zugrunde gehen (Psalm 73, 27). Einem solchen Übel glauben Wir in dem hohen Amte, das man Uns übertrug, entgegenarbeiten zu müssen, nach dem Befehl Gottes: Siehe, ich setze Dich über die Völker und Reiche, daß du ausreißest und niederreißest, aufbauest und pflanzest (Jerem. 1, 10), aber Unserer Unzulänglichkeit Uns bewußt, fürchten wir Uns, dieser Aufgabe, deren Ausführung voll von Schwierigkeiten ist, Uns zu unterziehen.“

Dementsprechend handelte der Papst, als am 28. Juni 1914 auf freimaurerische Veranlassung der Erzherzog Franz Ferdinand in Sarajevo ermordet wurde, und der römischgläubige Graf Berchthold, Minister des Auswärtigen in Wien, das Ultimatum an Serbien gerichtet hatte. Ich muß vorausschicken, daß es etwas anderes ist, ob zu einem römischgläubigen Staatsmann das Oberhaupt eines befreundeten Landes oder der römische Papst spricht. Dieser ist für den Römischgläubigen „Heiliger Vater“ und der Inbegriff „höchster Autorität“. Ist der Papst doch der Stellvertreter Gottes, d. h. Christi, auf Erden, mit ihm „zu fühlen“ ist jeden Römischgläubigen, erst recht einen Herrscher, von Jugend auf des Seelenheiles halber eindringlich zu lehren. Natürlich bedient sich der römische Papst, ebenso wie der Jesuitengeneral vornehmlich des Beichtvaters und Gewissensberaters zur Beeinflussung der römischgläubigen Fürsten und Staatsmänner. Die jesuitischen Beichtväter Kaiser Ferdinands II. und Kurfürsten Maximilians I. von Bayern waren auf Weisung Roms die Urheber des 30 jährigen Krieges. Der „Staatssekretär“, d. h. der Vatikan oder die Kurie und der römische Papst treiben nur die „offizielle“ Politik. Doch diese gewährt im vorliegenden Falle schon genügend Einblick. Um die Wirkung des Auftretens des römischen Papstes ganz zu begreifen, muß man schon den Abschnitt über die Dressur des Jesuitenordens in dem Werke „Das Geheimnis der Jesuitenmacht und ihr Ende“ nicht nur gelesen, sondern auch studiert haben. Eine entsprechende Suggestion übt die römische Kirche auf alle ihre Anhänger aus. Einzelne befreien sich von ihr; aber dem katholischen Hochadel der Doppel-Monarchie war dies nicht gelungen, zumal er in der Regel in Jesuiten-Anstalten erzogen wurde.

Am 29. Juli sandte der römischgläubige Graf Moritz Pàlffy, Gesandter Österreich-Ungarns beim Vatikan, folgenden Bericht an Graf Berchthold:

„In Zeiten höchster politischer Spannung, wie jene es sind, die wir jetzt durchleben, arbeitet die menschliche Phantasie mit doppelter Intensität und setzt dabei häufig gedankenlos über die Schranken hinweg, die ein richtiges Urteil ziehen müßte. So ist u. a. in den letzten Tagen wiederholt die Nachricht aufgetaucht, daß nunmehr auch der Papst in den serbischen Streitfall eingegriffen und sich mit der Bitte an seine K. u. K. Apostolische Majestät gewendet habe, den christlichen Völkern die Schrecken eines Krieges zu ersparen. Ein in „L’Italia“ erschienener Artikel geht in seiner Naivität so weit, einen direkten Konnex zwischen dem serbischen Konkordat und der befristeten Note der österreichisch-ungarischen Regierung zu konstruieren, indem er behauptet, diese Note verfolge den Zweck, in einer anderen Form zurückzugewinnen, was die Monarchie durch den Vertrag Serbiens mit dem Hl. Stuhl verloren habe. Also eine Revanche für das Konkordat. Von dieser sinnlosen Remisse ergibt sich dann freilich ohne weiteres die ebenso logische als falsche Schlußfolgerung auf eine päpstliche Intervention. Diesen Kombinationen der Presse gegenüber ist es nicht uninteressant, die wahre Denkungsart der Kurie kennenzulernen.“

Selbstverständlich war von einer Intervention des Papstes zur Erhaltung des Friedens gar nicht die Rede. Den Gedanken lehnt Graf Pàlffy scharf ab, er schreibt weiter:

„Als ich vor zwei Tagen den Kardinalstaatssekretär besuchte, lenkte er“ – also nicht etwa der Gesandte Graf Pàlffy – „natürlich das Gespräch sofort auf die großen Fragen und Probleme, die heute Europa beschäftigen. Von einer besonderen Milde und Versöhnlichkeit war aber in den Bemerkungen Seiner Eminenz nichts zu fühlen. Die an Serbien gerichtete Note, die er als äußerst scharf bezeichnete, billigte er trotzdem rückhaltlos und gab gleichzeitig indirekt der Hoffnung Ausdruck, daß die Monarchie auch durchhalten werde.“

Das war die Zustimmung und Aufforderung des Vatikans zum Kriege.

Aber es kommt noch besser:

„Freilich meinte der Kardinal, sei es schade, daß Serbien nicht schon früher „kleingemacht“ – so in dem Bericht – „worden sei, denn damals wäre das vielleicht ohne einen so großen Einsatz an unübersehbaren Möglichkeiten durchführbar gewesen, wie heute.“

Klar geht auch hieraus hervor, daß die Kurie mit einem Weltkrieg rechnete und Österreich dazu anhielt, indem der Kardinalstaatssekretär die Doppel-Monarchie in der Durchführung des begonnenen Schrittes gegen Serbien bestärkte. Weiter heißt es:

„Diese Äußerung (das Bedauern über das Nicht„kleinmachen“ Serbiens) entspricht auch der Denkungsart des Papstes, denn im Verlauf der letzten Jahre hat Seine Heiligkeit mehrmals das Bedauern geäußert, daß Österreich-Ungarn es unterlassen habe, einen gefährlichen Nachbar an der Donau zu „züchtigen“ . . .“

Dieses „Züchtigen“ Serbiens durch Österreich war der Krieg und nichts anderes, und zwar der Weltkrieg. Das wußte der römische Papst ganz genau, der diesen Ausdruck „züchtigen“ gebraucht hat, denn sonst wäre er nicht in Anführungstriche gesetzt. Er wußte aber auch ganz genau, was er tat, wenn er diese Ansicht einem römisch-suggerierten Staatsmann immer wieder von neuem suggerierte.

Graf Pàlffy fährt fort und der Katholik fühlt, daß für ihn etwas Unerklärliches geschehen sei:

„Man könnte sich fragen, wie es denn erklärlich sei, daß sich die katholische Kirche zu einer Zeit, wo sie von dem heiligmäßigen, von wahrhaft apostolischen Ideen durchdrungenen Oberhaupt geleitet wird, so kriegerisch zeigt? Die Antwort ist sehr einfach. Papst und Kurie erblicken in Serbien die fressende Krankheit, die allmählich bis zum Lebensmark der Monarchie vordringt und sie mit der Zeit zersetzen müßte. Österreich-Ungarn ist und bleibt aber trotz aller anderweitigen Experimente, die in den letzten Dezennien von der Kurie versucht worden sein möchten, der katholische Staat katexochen, das stärkste Bollwerk des Glaubens, das der Kirche Christi in unserem Zeitalter geblieben ist. Dieses Bollwerk stürzen, heiße daher für die Kirche ihren wichtigsten Stützpunkt verlieren und im Kampf gegen die Orthodoxie ihren stärksten Vorkämpfer fallen sehen. So wie es daher für Österreich-Ungarn ein direktes Gebot der Selbsterhaltung ist, die zersetzende Krankheit, wenn nötig auch mit Gewalt, aus seinem Organismus zu entfernen, so ist es für die katholische Kirche ein indirektes Gebot, alles zu tun oder doch gut zu heißen, was diesem Ziel dienen kann. In diesem Lichte betrachtet, läßt sich zwischen apostolischer Gesinnung und kriegerischem Geiste sehr wohl eine Brücke schlagen. Pàlffy.“

Es ist erschütternd, zu sehen, wie dieser römischgläubige Mann sich abmüht, den kriegerischen Geist des Papstes Pius X. mit dessen „heiligmäßigen apostolischen“ Gesinnung in Übereinstimmung zu bringen, ohne zu ahnen, daß dieser heiligmäßige Papst ganz etwas anderes wollte: nämlich den Weltkrieg.

Für den Geschichtschreiber bietet auch dieses „Dokument“ vollen Einblick in die politische Tätigkeit des römischen Papstes. Sie wird noch klarer durch das spätere Wort der Civiltà catholika 1919:

„Die traditionellen Sympathien und die realen Interessen des Papstes ließen ihn keinesfalls einen Sieg der Zentralmächte wünschen. Nicht ohne Schrecken konnte er an die Perspektive eines endlichen Sieges Deutschlands denken.“

Ich wählte hier, um das Verständnis für wahre Geschichtforschung zu erwecken, zwei Beispiele aus. Es wird auf sie in der Darstellung des weltgeschichtlichen Geschehens zurückgegriffen werden.

Gewiß machen die Regierungen die „offizielle Politik“, aber die überstaatlichen Mächte sitzen in diesen Regierungen selbst oder beeinflussen sie mittelbar. Vielleicht wollen auch Regierungen den Wünschen und Belangen ihrer Völker Rechnung tragen, aber die überstaatlichen Mächte leiten nur zu oft diese Wünsche und Belange in einer Weise, daß die Völker oder Teile derselben den klaren Blick für das verlieren, was ihnen wirklich frommt. So geraten auch Regierungen, die es noch gut mit ihren Völkern meinen, in ihren Entschließungen in Abhängigkeit von der Politik der überstaatlichen Mächte.

Die „Historiker“ werde ich kaum belehren, sie haben sich größtenteils binden lassen, andernfalls hätten sie das Werk meiner Frau „Die Volksseele und ihre Machtgestalter“ – „Eine Philosophie der Geschichte“ gepriesen statt verschwiegen. Den Deutschen aber, die bei ihrem Denken solche Teufeleien immer noch nicht glauben können und vielleicht sogar Zweifel über die Wahrheit dieser Schrift empfinden, weil sie so ungeheuerliche Verbrechen nachweist, dann in diesem Zweifel so leicht Beute der Brr. Freimaurer oder der Jesuiten werden, die sie in Täuschung erhalten möchten, sage ich, daß die Quellen, die der hier folgenden weltgeschichtlichen Betrachtung dienten, auch für unerfahrene Profane klar und bis auf den Kiefel im Grund durchsichtig sind. Geheimsprachdokumente dienen im folgenden nur als ergänzende Tatsachenbelege.

Die Leser sollen sich auch nicht dadurch irremachen lassen, daß die überstaatlichen Mächte ihre Hörigen lauter als je nach Dokumenten schreien lassen, wissend, wie sparsam sie im Geben derselben sind. Immer ist der Gang der Weltgeschichte selbst das beste Dokument, wie es sich aus dem Zielstreben der überstaatlichen Mächte folgerichtig ergibt.

Die Deutschen werden an Hand meiner Feststellungen die traurige Entdeckung machen, daß die bis heute vorhandenen Geschichtbücher zwar vortreffliche Vertarnungen für die Verbrechen der überstaatlichen Mächte an den Völkern der Erde sind, aber keine wahrheitgetreue Weltgeschichte enthalten.

Freilich ist es schwerer, in die Geheimarbeit dieser Mächte Einblick zu gewinnen, wenn man selbst nur Forscher und Beobachter ist. Leichter ist es bei eigener, reicher, persönlicher Erfahrung, Weltgeschichte zu schreiben, wenn man sie sogar gestaltet und im Anschluß an diese Epoche den Kampf gegen alle überstaatlichen Mächte aufgenommen hat und dabei ihr Werk zum Scheitern bringt.

[Lesen sie hier weiter, Anmerkung neuevolkswarte.wordpress.com]

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