[1] M. LUDENDORFF / WAS ROMHERRSCHAFT BEDEUTET

Was Romherrschaft bedeutet Umschlagbild Lina Richter

„Der Jesuitenorden hat an den Erfahrungen der Geschichte früherer Jahrhunderte sehr klar erkannt, daß weder die Papstvergottung noch die Priestervergottung den Widerstand der Völker gegen die Versklavung wirklich brechen konnte. Da er selbst seinen General zum „gleichsam gegenwärtigen Christus“ erhob, der dermaleinst die Herrschaft über den „Stellvertreter Christi im Amte“ erringen wollte (siehe „Geheimnis der Jesuitenmacht und ihr Ende“), so war es ihm von seiner Gründung an wichtig, die Papstgewalt über die Priester durch Dogma zu sichern, die Priester selbst dem Papste sklavisch zu unterjochen, damit die Lehre der Priestervergottung auch tatsächlich die Volksversklavung erreichen kann und andererseits seine Ordensmacht über die Kirche höchst einfach durch Herrschaft im Vatikan tatsächlich erreicht werden könne.“,

„Als der machtgierige Jesuitenorden erkannte, daß die Erhebung des Papsttums zur Unfehlbarkeit im Amte, die Versklavung aller Priester an den Papst und die Aufrechterhaltung der Priestervergottung dem Volke gegenüber dennoch keine Sklavenherde schuf, weil die Höllenverängstigung immer schwieriger zu erzeugen war, da die Naturerkenntnis Ruhe und Klarheit in den Seelen vieler Katholiken schuf, sann er auf neue Mittel. Da der Jesuitenorden endlich erkannte, daß die Zahl der Nichtkatholiken ständig wächst, und zum Beispiel in Deutschland nun schon lange Jahrzehnte alljährlich 100000 Menschen als „Ungläubige“ aus der Kirche treten, schuf er eine Ergänzung des Jesuitenordens, um die „Ketzerbrut“, die die „Katholiken verführt“, zu vernichten. Sie verspricht etwas „aktiver“ zu wirken wie sein „Kriegsheer“ und steht den Freimaurerorden im andern Lager mindestens ebenbürtig zur Seite.

In allen Ländern, in denen außer Katholiken auch Andersgläubige sind, ist ein katholischer Geheimorden organisiert, der dem Jesuitengeneral unterstellt, „Politik Christi“ treibt. Er taucht unter unterschiedlichen Decknamen auf und leitet nicht nur Kongreganistenverbände, sondern ist ganz besonders unter den „Ketzern und Heiden“ tätig, um dort die „Politik Christi“ zu treiben. Die Hauptorganisation ist in den Vereinigten Staaten Nordamerikas. Dort weiß alle Welt seinen Namen: „Ritter des Kolumbus-Eides“ oder schlechtweg „Kolumbusritter“.“,

„Befohlene Priestervergottung und dadurch erreichte Volksversklavung sind, wie wir hier sahen, keineswegs eine vorübergehende Verirrung der katholischen Kirche gewesen, sondern ebenso sehr heute noch Tatsächlichkeit wie der furchtbare, abgründige Ausrottungwille gegen die „Ketzer und Heiden“ wie er auch aus dem Erlaß des Papstes vom Jahre 1929 hervorzüngelt, der zu dem Gebete für die „Ausrottung“ der Ketzer auffordert und solches Gebet mit Ablaß belohnt und wie er in den grauenvollen Eiden der katholischen Geheimorden offen zutage tritt.

Die Romherrschaft in Deutschland wird, wenn sie erst voll errichtet ist, also ganz das gleiche bedeuten wie in vergangen Jahrhunderten; denn Rom bleibt sich gleich, muß sich gleich bleiben, dank seiner Glaubensüberzeugung. Was diese Romherrschaft aber in vergangen Jahrhunderten bedeutet hat, das will nicht ich, sondern das möge Graf Hoensbruch den Deutschen sagen, der aus einer sehr fromm katholischen Familie stammte und selbst 14 Jahre Jesuit war.

Er schreibt in seinem bekannten Buche „Das Papsttum“:

„Es ist eine unbestreitbare Wahrheit, daß die Päpste Jahrhunderte lang an der Spitze eines Mord- und Raubsystemes gestanden haben, das mehr Menschenblut geschlachtet als irgendein Krieg oder eine Seuche; „im Namen Gottes und Christi“. Der Weg des Papsttumes ist ein Weg des Grauens und des Entsetzens. Rechts und links ist er eingesäumt von Tausenden von Scheiterhaufen und Tausenden von Blutgerüsten. Prasselnd schlagen die Flammen zum Himmel empor. Unser Fuß überschreitet rinnende Bäche von Menschenblut. Menschenleiber krümmen sich in der roten Glut. Abgehackte Köpfe rollen über den Weg. An uns vorübergeschleppt werden Jammergestalten; ihre Augen sind erloschen im langen Dunkel der Kerker; ihre Glieder sind verrenkt und zerfleischt von der Folter, ihre Seelen geknickt, entehrt und geschändet. In diesem grauenvollen Zuge der nach Zehntausenden zählt, sehen wir zarte Kinder, die Lieblinge ihrer Mütter, die Hoffnung ihrer Väter. . .““

Lieber Leser und liebe Leserin,

im nachfolgenden können sie das Buch “Was Romherrschaft bedeutet” von Dr. Mathilde Ludendorff lesen.

Die Schrift habe ich auf der Webseite archive.org gefunden. Sie lässt sich dort als PDF-Datei herunterladen, oder direkt von diesem Blog. Ich habe sie abgetippt und den Text unverändert übernommen. Findest du einen Fehler, der bei der Digitalisierung leider oft vorkommt, wäre ich dir dankbar, wenn du ihn mir mitteilst. Im Buch g e s p e r r t gedruckte Schrift habe ich normalisiert, aber fett hervorgehoben. Dies dient der besseren Leserlichkeit und Indizierbarkeit des Textes. Im Buch bereits fett hervorgehobenen Text habe ich zusätzlich unterstrichen, um den Unterschied der Textgestaltung im Originalen zu bewahren.

Mit freundlichen Grüßen,

Laetitia

Inhaltsverzeichnis des Buches:

Ab hier geht es los mit dem Originaltext des Buches:


Was

Romherrschaft

bedeutet

  Von Mathilde Ludendorff Dr. med. v. Kemnitz Mit Wiedergabe des Eides katholischer Geheimorden Inhalt: Vor den Toren neuer Schreckenszeit * Priestervergottung und Volksversklavung * Die „Politik Christi“ * Wehrt dem Unheil

  1. bis 60. Tausend

Ludendorffs Volkswarte-Verlag, München 2 NW Karlstraße 10 Pedro Arbues verurteilt eine Ketzerfamilie zum Feuertod. Nach einem Gemälde von Wilhelm von Kaulbach

Pedro Arbues verurteilt eine Ketzerfamilie zum Feuertod.

Nach einem Gemälde von Wilhelm v. Kaulbach (R. H.[sic, Anmerkung neuevolkswarte.wordpress.com] Darwin, Die Entwicklung des Priestertums und der Priesterreiche, Verlag Theodor Weicher, Leipzig).

Copyright by Ludendorffs Volkswarte-Verlag, München

Vor den Toren neuer Schreckenszeit Während in Deutschland Zentrum und Bayerische Volkspartei mit allen „Kongreganisten“ unermüdlich für die Gewaltherrschaft Roms wirken, während die Nationalisten und ihre Wehrverbände alle Freiheitkämpfer für den Weltkrieg Roms auf Deutschem Boden abfangen und für die Vollendung des Dreißigjährigen Krieges, für die Vernichtung des gesamten Deutschen Volkes wichtige Hilfdienste leisten[Siehe das Werk „Weltkrieg droht auf Deutschem Boden“ von Erich Ludendorff. Ludendorffs Volkswarte-Verlag, 151. bis 200. Tausend. Preis 0.90 Mark.], während die Sozialdemokratie dem Zentrum den Steigbügel hält, damit die römische Diktatur nur ja errichtet und erhalten bleibt, kämpft die Deutsche Abwehr unter der Führung Ludendorffs, um das Deutsche Volk vor dem Vernichtungkrieg auf Deutschem Boden, vor Romdiktatur und damit der Verfolgung aller Deutschgläubigen, Freidenker und Protestanten und die Katholiken vor der drückenden Gewaltherrschaft der Priester zu schützen und unser Deutsches Volk endlich von Rom zu befreien. Dicht vor der Errichtung der Romdiktatur wollen wir dem Deutschen Volke fühlbar machen, was diese bedeutet und geben ihm in Form einer kleinen Flugschrift einen Begriff von Romherrschaft. Wir lassen Katholiken selbst zu ihm sprechen.

Mathilde Ludendorff [Unterschrift in Sütterlinschrift, Anmerkung neuevolkswarte.wordpress.com]

Priestervergottung und Volksversklavung Wer sich das tyrannische Ziel der römischen Kirche, mit Hilfe der Priester alle Völker zu beherrschen, immer noch nicht vorstellen kann, dem wird es gut tun, in katholischen Schriften über die Selbsteinschätzung der Priester einiges zu lesen. Dann weiß er auch, welche Zukunft den Deutschen bevorsteht, wenn Rom und der Jesuitenorden mit Hilfe der protestantischen Kirche und aller „Nationalisten“ noch weiter so schöne Fortschritte machen könnten, wie in den letzten 12 Jahren! In dem Buche: „Das römisch-katholische Priestertum“, Lehr- und Mahnworte zum Gebrauch auf der Kanzel, zusammengestellt von Msgr. Johann Molzberger, Pfarrer zu Frauenstein im Rheingau 1887, enthüllt sich die Selbstvergottung der Priester unverschleiert. Auf der Seite 6 lesen wir folgendes:

„Da erhebt der Priester die Hände, die zu diesem Zweck geweiht und geheiligt sind und spricht Worte von allmächtiger Schöpferkraft. Mit höherer Macht als Josua, der der Sonne befahl, stillzustehen und fortzuleuchten, befiehlt der Priester dem Schöpfer der Sonne[Die fettgedruckten Stellen der Zitate sind von mir hervorgehoben. M. L.] sein Opfer fortzusetzen und zu erneuern. Und Gott gehorcht dem Priester.“

Der Schreiber hat im Jahre 1887 noch ebensowenig gewußt wie Josua, daß die Sonne sich gar nicht um die Erde dreht, und er ihr befohlen hat, was sie an sich tut, und deshalb weiß er auch nicht, was er hier in diesem Vergleich selbst über das Altarsakrament ausspricht. – Er, der Deutsche, nicht der welsche Priester!, stellt den Priester über Gott und will, daß von Deutschen Kanzeln dieser Glaube in das Deutsche Volk getragen wird. Was wunder denn, daß nach Angaben des Pfarrers Schwarz in seiner Zeitschrift „Das Banner der Freiheit“, Heft 87, Jahrgang 1903, ein Pfarrer in Deutschland gepredigt hat:

„Wir Geistlichen stehen so hoch über Kaisern und Königen, wie der Himmel über der Erde, ja wir stehen über Gott selbst; denn wir schaffen ihn mit drei Wörtern.“

Bis zur Stunde wird diese Lehre in der gesamten katholischen Kirche aufrechterhalten. Wir lesen in „Der Pfarrbote“ von Notre Dame, Metz, vom Juni 1913, Seite 47:

„Der ehrwürdige Pfarrer von Ars, der den erhabenen Beruf des Priesters sehr wohl zu würdigen wußte, sagt darüber folgendes: ,hätten wir die Priesterweihe nicht, so hätten wir vor allen Dingen kein Altarsakrament . . . Gehe hin und beichte der heiligen Muttergottes oder einem Engel, können sie dich lossprechen? Geben sie dir den Leib und das Blut Christi? Nein! Keineswegs! – Die allerseligste Jungfrau kann ihrem göttlichen Sohne nicht befehlen, daß er in die Hostie herniedersteige – und hättest du bei dir eine Legion Engel, sie könnten die keine Lossprechung erteilen. Ein Priester aber . . . kann dich lossprechen. Welch eine Macht ist die des Priesters. Erst im Himmel wirst du sie vollständig begreifen. Würdest du auf Erden dieselbe gänzlich einsehen, du stürbest . . . Was nützen dir die Wohltaten Gottes ohne den Priester . . . Der Priester hat den Schlüssel zur himmlischen Schatzkammer. Er öffnet die Tür . . . Ohne den Priester wäre Christi Tod und Leiden vergeblich. Sehet die Heidenvölker . . . sie können die Wohltaten des Erlösers nicht genießen, solange sie keine Priester haben.‘ „

Das war im Jahre 1913, daß solches noch geschrieben werden konnte, so sagen uns nun Nichtkatholiken, die nicht wissen, daß jedes katholische Kind im Religionunterricht bis zur Stunde zu solcher Priestervergottung erzogen wird, und die die Presse nicht lesen, um sich von dieser Einschätzung des Priesters in der katholischen Kirche zu überzeugen. So steht in Nr. 146 vom 28. 6. 1930 der „Freisinger Nachrichten“ unter der Überschrift „Klerus und Volk“:

„Mit dieser Weihe wird den jungen Dienern der Kirche die erhabene Gewalt über den wirklichen Leib des Gottmenschen verliehen, von der sich alle anderen Gewalten ableiten, die der katholische Priester besitzt. Weil aber nun der wirkliche Leib des Heilands dem Priester kraft seiner Weihegewalt untertan ist, deshalb ist ihm auch der geheimnisvolle, geistige Leib Christi untertan. Also die Gesamtheit Gottes.“

Viele freidenkende Katholiken trösten sich ganz im Gegenteil mit dem Wahne, daß solche Vergottung des Priesters erst nach den Unfehlbarkeitdogmen des Papstes um sich gegriffen habe, nur ein heutiges „abirren“ sei. Sie irren sehr. Wir raten ihnen, einen Katechismus älterer Zeit aufzuschlagen, in dem allein 17 Fragen von der hohepriesterlichen und priesterlichen Gewalt handeln, das Wort der Priestergewalt auf 3 Seiten 19mal vorkommt, und eine Antwort heißt:

„Die Priester haben unaussprechlich große Gewalt.“

Um aber zu beweisen, daß diese Priestervergottung schon vor 200 Jahren ganz ebenso gefordert wurde, daß sie zum Wesen des Katholizismus gehört, geben wir zwei Absätze aus dem Schwur wieder, mit dem der sächsische Kurfürst, Friedrich August II., der Starke, (August III. Von Polen) 1733 seinen protestantischen Glauben abschwören mußte, als er, zum katholischen Glauben übergegangen, zum König von Polen ernannt wurde:

„Ich bekenne, daß, was der Papst Neues gestiftet hat, sei es in oder außer der Schrift, und was er anbefohlen, wahrhaftig, göttlich und selig sei. Welches der gemeine Mann höher achten soll als die Gebote des lebendigen Gottes. Ich bekenne, daß der allerheiligste Papst von jedermann soll mit göttlicher Ehre verehrt werden und zwar mit tieferen Kniebeugen, als dem Herrn Christo gebührt.“

Angesichts solcher Priestervergottung muß man sich über die immer wieder erwachte Widerstandskraft der Völker gegenüber der Priesterherrschaft wundern. Der Jesuitenorden hat an den Erfahrungen der Geschichte früherer Jahrhunderte sehr klar erkannt, daß weder die Papstvergottung noch die Priestervergottung den Widerstand der Völker gegen die Versklavung wirklich brechen konnte. Da er selbst seinen General zum „gleichsam gegenwärtigen Christus“ erhob, der dermaleinst die Herrschaft über den „Stellvertreter Christi im Amte“ erringen wollte (siehe „Geheimnis der Jesuitenmacht und ihr Ende“), so war es ihm von seiner Gründung an wichtig, die Papstgewalt über die Priester durch Dogma zu sichern, die Priester selbst dem Papste sklavisch zu unterjochen, damit die Lehre der Priestervergottung auch tatsächlich die Volksversklavung erreichen kann und andererseits seine Ordensmacht über die Kirche höchst einfach durch Herrschaft im Vatikan tatsächlich erreicht werden könne. So forderte der zweite Jesuitengeneral, der Jude Lainez das Dogma der Unfehlbarkeit des Papstes schon auf dem Tridentiner Konzil. Er forderte aber ebenso beredt und nachdrücklich die sklavische Unterordnung der Kirche, also auch aller ihrer Beamten unter den Papst. Er betont:

„daß die Kirche keineswegs die Braut Christi, sondern die Sklavin Christi sei und, da der Papst als Statthalter Christi Christus auf Erden vertritt, die Kirche auch Sklavin des Papstes ist.“

Der „heilig“ gesprochene Jesuit Bellarmin fordert:

„Irrte der Papst, indem er Laster vorschrieb und Tugenden untersagte, so wäre die Kirche gehalten, zu glauben, die Laster seien gut und die Tugenden böse, wenn sie nicht gegen ihr Gewissen verstoßen wollte.“

1870 wurde das Ziel der Jesuiten erreicht, und mit Einführung des Antimodernisteneides 1910 die Versklavung der Priester vollendet. Da der Papst sich ferner dem Jesuitenorden 1848 verschrieb, als dieser seine zerstörte Macht wieder errichtete, so sieht der Jesuitenorden jetzt erst die Möglichkeit gegeben, seine Geheimherrschaft in der Romkirche nicht nur allerwärts durch jesuitisch erzogene Priester und durch sein Kriegsheer von Kongreganisten zu verwirklichen, sondern er sieht auch jetzt erst die Vorbedingung erfüllt, daß die Papstherrschaft und die Priestervergottung sich in jedem Volke, das dem katholischen Glauben angehört, voll verwirklichen kann, sich die völlige Versklavung durch die Priesterherrschaft durchführen läßt. In „tiefer Unterwürfigkeit“ hat der Katholik vor dem Priester, dem die „unaussprechliche große Gewalt“ gegeben ist, auf dem Boden zu liegen, der Herrscher des Staates so gut wie der „Untertan“ – der fürstliche Herrscher so gut wie der Leiter eines „freien Volksstaates“. So müssen katholische Völker Sklaven Roms sein. Ja, jeder Staat, in dem ein Teil der Bevölkerung katholisch ist, ein anderer aber die katholischen Machtziele auf allen Gebieten des Lebens nicht erkennt und bekämpft, muß Romsklave werden. Aber nicht nur in Fragen des Glaubens will der Priester, der „über der gesamten Gottheit steht“, das Volk beherrschen, sondern in allen Fragen des Lebens, denn alles soll nach Roms Willen gestaltet sein. Ein Hohn auf die Lehren der Romkirche ist das trügerische Wort „Religion hat mit Politik nichts zu tun“. Wie die Freimaurer der Hochgrade „keine Politik treiben“, sondern all ihre Arbeit „hohe Politik“ ist, das heißt Wirken für die Weltherrschaft der Juden, so ist die katholische Religion und alle Arbeit jedes ihrer Vertreter, ob Priester „mit göttlicher Gewalt“ oder „unterwürfiger Laie“ „Politik Christi“, und soll die Gewaltherrschaft des Papstes durch „Erfüllung aller Gebiete des öffentlichen Lebens mit katholischem Geiste“ erreichen und „jeden Widerstand zermalmen“. Die Zeit, in der die Priestervergottung und die Volksversklavung praktisch voll durchgeführt werden kann, scheint für Rom gekommen. Aber wesentliche Voraussetzungen haben sich unterdeß verändert. Mögen hunderttausende, ja Millionen von Deutschen noch außer den „frommen Katholiken“ sich Rom unterstellen, mögen sie begeistert mit jedem Erheben des Armes zum Faschistengruß den Schwur für die Errichtung des dritten römischen Reiches schwören, die allermeisten unter ihnen sind überlistet und irregeführt und können vielleicht zur Errichtung der Rommacht Landsknechtsdienste tun, aber sie werden diese macht nicht erhalten helfen, weil sie dann endlich die List erkennen werden. Noch wichtiger aber ist, daß die Priestervergottung selbst nur so lange in einem Volke wirklich möglich ist, als die Geißel, die der Priester schwingt: die Höllenverängstigung, das Volk schmerzt. Deshalb war tatsächlich vor all jener Jesuitenarbeit, die wirkliche Macht des Priester größer als heute, denn man glaubte an die Hölle und zitterte vor denen, die die Türe zu ihr zu öffnen, zur Hölle zu verurteilen vorgaben. Heute lauschen Tausende von Katholiken dem Worte eines ehemaligen katholischen Priesters und jubeln ihm Beifall, wenn er sagt, daß die Hölle eine Erfindung sei, um Menschen unter Priesterherrschaft zu versklaven. So steht also in unserer Zeit, in der die Jesuiten am Ziele angelangt, ihre Weltherrschaft und die Versklavung aller Völker unter Rom zu errichten gedenken, trotz aller „Makkabäerscharen“, die für die „Rosenkranzkönigin“ in die Schlacht ziehen und allen „Widerstand zermalmen“ wollen, die „unaussprechlich große Gewalt“ der Priester, die „über der gesamten Gottheit stehen“, dicht vor ihrem endgültigen Zusammenbruch! Die „Politik Christi“ Als der machtgierige Jesuitenorden erkannte, daß die Erhebung des Papsttums zur Unfehlbarkeit im Amte, die Versklavung aller Priester an den Papst und die Aufrechterhaltung der Priestervergottung dem Volke gegenüber dennoch keine Sklavenherde schuf, weil die Höllenverängstigung immer schwieriger zu erzeugen war, da die Naturerkenntnis Ruhe und Klarheit in den Seelen vieler Katholiken schuf, sann er auf neue Mittel. Da der Jesuitenorden endlich erkannte, daß die Zahl der Nichtkatholiken ständig wächst, und zum Beispiel in Deutschland nun schon lange Jahrzehnte alljährlich 100000 Menschen als „Ungläubige“ aus der Kirche treten, schuf er eine Ergänzung des Jesuitenordens, um die „Ketzerbrut“, die die „Katholiken verführt“, zu vernichten. Sie verspricht etwas „aktiver“ zu wirken wie sein „Kriegsheer“ und steht den Freimaurerorden im andern Lager mindestens ebenbürtig zur Seite. In allen Ländern, in denen außer Katholiken auch Andersgläubige sind, ist ein katholischer Geheimorden organisiert, der dem Jesuitengeneral unterstellt, „Politik Christi“ treibt. Er taucht unter unterschiedlichen Decknamen auf und leitet nicht nur Kongreganistenverbände, sondern ist ganz besonders unter den „Ketzern und Heiden“ tätig, um dort die „Politik Christi“ zu treiben. Die Hauptorganisation ist in den Vereinigten Staaten Nordamerikas. Dort weiß alle Welt seinen Namen: „Ritter des Kolumbus-Eides“ oder schlechtweg „Kolumbusritter“. Er umfaßt annähernd eine Million Mitglieder, schwächere Teile stehn in anderen „Ketzerländern“, so in England, Deutschland, Norwegen, Schweden, Holland und der Schweiz. Dieser Geheimorden ist vom Papste ausdrücklich erlaubt und seine Abgesandten wurden und werden von ihm von Zeit zu Zeit in Privatempfängen belobt und gesegnet, bei seinen großen Feiern in Amerika sprechen Bischöfe Weihereden. – Niemand von all den blinden, versöhnlich für Rom suggerierten Protestanten und niemand von all den ahnunglosen freien Katholiken würde es für möglich halten, in welcher Weise die Mitglieder dieses Ordens auf Befehl des Jesuitengenerals wirken müssen und wozu sie sich durch Gelübde verpflichtet haben. Hier begnügt man sich wahrlich nicht mit dem Gelübde an Maria, das jeder Kongreganist des jesuitischen „Kriegsheeres“ schwört. Wir nannten in dem Werke „Das Geheimnis der Jesuitenmacht und ihr Ende“ die in den Jesuitenkollegien aufgezogenen, dressierten Laien die Führer, die „Offiziere“ dieses Kriegsheeres. Aber selbst sie wären noch lange nicht alle geeignet, in dem Geheimorden den Schwur dieses Ordens kennen zu lernen und selbst zu schwören. Hierzu bedarf es besonderer „Zuverlässigkeit“, das heißt vor allem eines ganz besonderen Grades der Verängstigung, der Unterwürfigkeit und der Fanatisierung, denn das Gelübde verlangt Bereitschaft, auf Befehl jeden Landesverrat und grausamsten Mord an Andersgläubigen zu verüben. In der Stunde, in der Deutschland an Rom mit Hilfe der Deutschen Faschisten und der Beamten der protestantischen Kirche versklavt werden soll, geben wir den Geheimeid dieses vom Papste erlaubten Geheimordens, um den Deutschen zu zeigen, welche Zukunft ihrer harrt, wie es besonders den „Ketzern und Heiden“ ergehen soll, wenn sie das Unheil der Romherrschaft nicht noch in letzter Stunde verhüten. Vor uns liegen Geheimdokumente des Ordens, unter ihnen auch der Eid der „Ritter vom Kolumbus-Eid“. Es fällt uns schwer, das Grauenvolle mitzuteilen. Darin heißt es: „Die folgende Form der Verpflichtung ist abgedruckt von dem Kongreßdokument des 62. Kongresses der 3. Sitzung, Samstag, 15. Februar 1913:

Ritter des Kolumbus-Eides! Ich, N.N., jetzt in Gegenwart des allmächtigen Gottes, der gesegneten Jungfrau Maria, des gesegneten Johannes des Täufers, der heiligen Apostel St. Peter und St. Paul und aller Heiligen, der heiligen himmlischen Heerscharen, und vor dir, mein geistlicher Vater, dem Generaloberen der Gesellschaft Jesu, gegründet von Ignatius von Loyola unter dem Pontifikat Pauls III. Und fortgeführt bis zur Gegenwart, erkläre und schwöre beim Leibe der Jungfrau, der Mutter Gottes, und bei der Geißel Christi, daß der Papst Christi Stellvertreter und das wahre und einzige Haupt der katholischen oder allgemeinen Kirche auf Erden ist; und daß kraft der Schlüsselgewalt, zu binden und zu lösen, die Seiner Heiligkeit durch meinen Erlöser Jesum Christum gegeben ist, er die Macht hat, heretische Könige, Fürsten, Staaten, Gemeinden und Regierungen abzusetzen, damit sie sicher gestürzt werden. Darum will ich seine Lehre und das Recht und die Gebräuche seiner Heiligkeit verteidigen gegen alle Thronräuber von häretischer oder protestantischer Autorität, besonders gegen die lutherische Kirche in Deutschland, Holland, Dänemark, Schweden und Norwegen, und gegen die jetzt behauptete Autorität und die Kirchen Englands und Schottlands, und gegen die jetzt in Irland, auf dem Kontinent von Amerika oder sonstwo gegründeten Abzweigungen derselben, und alle ihre Anhänger, weil sie Thronräuber und Ketzer sind, die sich der heiligen Mutterkirche von Rom entgegenstellen. Ich leugne jetzt ab und verweigere öffentlich alle Treue[Die Hervorhebungen hier und im folgenden sind von mir vorgenommen. M. L.], die ich irgendeinem ketzerischen König, Fürsten oder Staat schuldig bin, protestantisch oder freidenkerisch, und allen Gehorsam gegen irgendeines ihrer Gesetze, ihre Magistratspersonen oder Offiziere. Ich erkläre weiter, daß ich helfen, unterstützen und beraten werde alle oder jeden Agenten Seiner Heiligkeit, an jedem Ort, wo ich sei, in der Schweiz, Deutschland, England, Irland oder Amerika, oder in irgendeinem anderen Königreich oder Gebiet, wo ich hinkommen sollte, und daß ich mein Äußerstes tun werde, um die häretische, protestantische oder Freimaurerlehre auszurotten und um ihre vorgebliche, gesetzliche oder nichtgesetzliche Macht zu zerstören. Ich verspreche und erkläre ferner, daß, obgleich ich davon befreit bin, eine ketzerische Religion im Interesse der Verbreitung der Mutterkirche anzunehmen, die zeitweiligen Beratungen ihrer Agenten geheim zu halten, die sie mir anvertrauen, und sie, weder direkt noch indirekt, durch Wort, Schrift oder sonstwie zu verbreiten, ich doch alles, was mir von meinem geistlichen Vater oder einem von diesem Orden vorgeschlagen, aufgetragen oder entdeckt wird, ausführen lasse. Ich verspreche und erkläre weiter, daß ich keinerlei eigene Meinung oder eigenen Willen haben will, noch irgendeinen geistlichen Vorbehalt, immer als Leiche oder Leichnam, ohne Zögern jeglichem und jedem Befehl gehorchen werde, den ich von meinem Oberen in der Armee des Papstes und Jesu Christi erhalte. Daß ich in jeden Teil der Erde gehen werde, wohin man mich schickt, in die Eisregionen des Nordens, in die brennenden Sandwüsten Afrikas, in die Dschungeln Indiens, in die Zentren der Zivilisation Europas oder in die rohen Heimstätten der barbarischen Wilden Amerikas, ohne Murren und Reue, und unterwürfig in allen Dingen sein werde, die mir mitgeteilt werden. Ich verspreche und erkläre ferner, daß ich, wenn sich Gelegenheit bietet, Krieg beginnen und weiterführen werde, rücksichtlos, heimlich und öffentlich, wie ich geheißen bin, gegen alle Ketzer, Protestanten und Maurer, um sie von der Erde auszurotten; und daß ich weder Alter, Geschlecht noch Lage schonen werde, und daß ich brennen, hängen, vernichten, sieden, schinden, erwürgen und lebendig begraben werde diese infamen Ketzer, daß ich die Leiber der Frauen aufschlitzen werde und die Häupter ihrer Kinder an den Mauern zerschmettern werde, um ihre abscheuliche Rasse auszurotten. Daß ich, wenn es nicht offen geschehen kann, heimlich den Giftbecher brauche, den Strick, den Stahl, Dolch oder die Kugel, ungeachtet der Ehre, des Ranges, der Würde, der Autorität der Personen, ungeachtet, welches ihre öffentliche oder private Stellung im Leben sei, wie manmir zu jeder Zeit befehlen mag durch einen Vertreter des Papstes oder Oberen der Brüderschaft des Heiligen Vaters, der Gesellschaft Jesu[Das „gute Gewissen“ zu dieser „Christenpflicht“ entnimmt der Schwörende den Worten des Jesus von Nazareth, in dem er sich im Gleichnis einem Könige vergleicht, „Nun führet mir auch jene meine Feinde her, die nicht wollten, daß ich über sie König sein sollte, und erwürget sie vor meinen Augen.“ Lukas 19, Vers 27.]. Der Betätigung all des Gesagten liefere ich mein Leben, meine Seele und alle Kräfte des Körpers aus, und mit dem Dolch, den ich jetzt empfange, werde ich meinen mit eigenem Blut geschriebenen Namen als Zeugnis hiervon eintragen; und sollte ich mich als falsch oder willensschwach in meiner Bestimmung erweisen, so können meine Brüder, meine Mitkämpfer im Heere des Papstes mir Hände und Füße abschneiden, den Hals von Ohr zu Ohr, meinen Leib öffnen und innen mit Schwefel ausbrennen, mit allen Strafen, die mir auf Erden zugefügt werden können, und meine Seele soll durch Dämonen in der ewigen Hölle ewig gefoltert werden. (Ich gelobe:) Daß ich bei der Wahl einen Kolumbusritter einem Protestanten und besonders einem Freimaurer vorziehen werde, und daß ich, wenn 2 Katholiken auf dem Wahlzettel stehen, mich überzeugen werde, welcher die bessere Stütze der Mutter Kirche ist, und dementsprechend wählen werde. Daß ich mit keinem Protestanten handele, noch einen anstelle, wenn ich mit einem Katholiken handeln oder ihn anstellen kann. Daß ich katholische Mädchen in protestantischen Familien unterbringen werde, damit ein wöchentlicher Bericht über die inneren Vorgänge bei den Ketzern gegeben werden kann. Daß ich mich mit Waffen und Munition versehen will, damit ich in Bereitschaft sei, wenn das Losungwort gegeben wird, oder ich befehligt werde dazu, die Kirche als Einzelwesen oder mit dem Heere des Papstes zu verteidigen. Alles das schwöre ich bei der gesegneten Dreieinigkeit, dem gesegneten Sakrament des Altars und bezeuge dasselbe durch meinen Namen, geschrieben mit der in eigenes Blut getauchten Dolchspitze und besiegele es angesichts des heiligen Sakraments. Unterschrift: . . . . . . . . . .

Die Feier der Eidverpflichtung läßt dem Kolumbusritter nicht den geringsten Zweifel daran aufkommen, daß sein Orden, der ja auch vom Papste selbst mit Auszeichnung empfangen wird, ihm nur das vorschreibe, was der Papst selbst will. Das also ist der Schwur, den Abertausende von Katholiken auf der Erde geschworen haben! Die grauenvollsten Morde sofort ohne Widerstand an den Andersgläubigen, mit Ausnahme natürlich der Juden, und auch selbst an ihren Blutsgeschwistern auszuführen, haben sie bei Gott und Christus und allem ihrem Glauben Heiligen, unter den schlimmsten Mordandrohungen für sie selbst, geschworen. Sie haben die Treueide gegen ihre Vorgesetzten und Landesleiter abgeschworen und stehen dennoch „vereidigt“ in Amt und Beruf. Welche Ungeheuerlichkeit, daß Staaten solche Eide dulden! Wie verblassen neben diesem Eide sogar die schauerlichen Eidverpflichtungen der Freimaurer, die überdies nur im Falle des „Verrats“, nicht schon bei „Willensschwäche“ mit qualvoller Ermordung drohen. Wenn einem ahnunglosen, freien Katholiken das Blut erstarrt und er kaum glauben kann, daß ein solcher Eid nicht etwa im „schwarzen Mittelalter“, sondern heute, in unserer „fortgeschrittenen Zeit“ gelobt wird, so mag er bedenken, daß der in seinem Amte „unfehlbare“ Papst im Frühjahr 1929 feierlich verkündet hat, daß jeder Katholik,

„der zweimal wöchentlich in der Basilika für die Ausrottung“ (nicht etwa für die Bekehrung!) „der Ketzer betet, den vollkommenen Ablaß erhält.“

Solch ein Erlaß kann in seiner Auswirkung überhaupt erst voll begriffen werden, nachdem der Eid des katholischen Geheimordens, den Abertausende Katholiken geschworen haben, enthüllt ist. Ein solcher päpstlicher Erlaß bringt all diesen Abertausenden von „Rittern des Kolumbus-Eides“ sehr klar zum Bewußtsein, daß ihre eidlich geschworene stete Bereitschaft zur grausamen, mörderischen Ausrottung der „Ketzer“ sich möglichst bald zur Tat wandeln möge, weil hierdurch ja der Inhalt eines Gebetes für Ausrottung der Ketzer sich erfüllt, das dem Papste so sehr am Herzen liegt, daß er die Beter mit dem vollkommenen Ablaß belohnt. Der Kolumbusritter erlebt also hierdurch Anfeuerung zur Mordtat an Ketzern und Heiden, wie sie der Eid verspricht, erlebt Gewissensberuhigung und fühlt sich voll im Einklang mit dem Papste. Begreifst du nun, du freier und ahnungloser Katholik, der du als „abgestandener“ oder „nichtausübender“ Katholik, verachtet unter den „Frommen“ einhergehst, daß dieser Geheimeid nur zu nahe liegt, wenn der unfehlbare Leiter deiner Kirche den vollkommenen Ablaß für allwöchentliche Gebete für Ausrottung der Ketzer verheißt? Und du, Protestant, der du von den Kirchenbeamten zu gleicher Zeit zu „Versöhnung mit Rom“ begeistert wirst, zu der solche Eide im Geheimen geschworen werden, damit nur ja die Romherrschaft kommen kann, wenn dir das Blut erstarrt bei solchen Eiden, hast du die vergangene Jahrhunderte und alle Scheiterhaufen und Massenmorde, hast du die „Bluthochzeit“ vergessen, daß dich solche Eide wundern?, und kennst du so wenig die schauerlichen, grausamen Vorbilder der Bibel, die du „Wort Gottes“ nennst? Hat man nicht auch den Protestanten von den Judenkönigen, den Makkabäern vorgeschwärmt, die alle Menschen, die nicht jüdisch waren und den jüdischen Glauben nicht annehmen wollten, mit furchtbarer Grausamkeit niedermetzeln ließen, treu nach dem Vorbild aller anderen Judenkämpfe mit den Nichtjuden, wie die Bibel sie schildert. Sie dienen den Hörigen Roms und ihren Eiden als Vorbild. Solche Eide auf dem Herzen, leben nun alle diese „Ritter des Kolumbus-Eides“ in allen Ketzergegenden, leisten Staatsdienste, obwohl sie sich von der Treue feierlich losgesagt haben, treten auch zum Ketzerglauben über, treten in alle Vereine und Verbände ihrer Feinde, die sie „ausrotten“ wollen, führen die Befehle ihrer Jesuiten-Patres oder „Stellvertreter des Papstes“ aus. Sie bewahren alle Geheimnisse, die die Ketzer ihnen anvertrauen, damit sie nur ja als Vertrauenspersonen gelten, nicht leicht erkannt werden und um so besser die Befehle ausführen können, je größer das erworbene Vertrauen wird. Wenn aber der Befehl kommt zum Mord, so haben sie ihm „wie ein Leichnam ohne den geringsten Widerstand“ zu folgen. Mit solchen Staatsbürgern unter dem Volk, das außerdem die eingeweihten Freimaurer und eingeweihten Juden, die ähnliche Eide schwören, unter sich wohnen hat, soll nun ein Volk sein Leben erhalten können? Muß man sich nicht wundern, daß ein Volk da überhaupt noch lebt? Kein Deutscher kann sich damit trösten, daß es sich hier um vergangenes Unheil handele. Je mehr der Jesuitenorden aufblüht, um so größer werden auch die Geheimorden, die ihm eidlich untertan sind. Seit dem Kriege 1914-18 frohlocken die Jesuiten besonders in Deutschland über ihr Aufblühen. Jesuitenpater Rosa schreibt hierüber in seinem Buche „Die Jesuiten“, wie „Flammenzeichen“ vom 29. 11. Nr. 48 berichten:

„Die Zahl der „Soldaten des hl. Ignatius“ stieg (seit 1914) von 16894 auf 21678, die der Ordensprovinzen von 27 auf 40. Eine eigene Provinz des orientalisch-unierten Ritus steht im Dienste der Ordensbewegung. 57 Ordensmitgliedern wurde in den letzten 15 Jahren die Ehre der Altäre zuteil: 9 davon (Kardinal Robert Bellarmin und die 8 kanadisch-amerikanischen Martyrer) wurden heiliggesprochen. Insgesamt zählt der Orden heute 23 Heilige, 133 Selige, 36 Verehrungwürdige und 106 Ehrwürdige Diener Gottes. In den Missionen sind 2489 Ordensmitglieder tätig. Großartig ist das Erziehungwerk, das der Orden leistet; er leitet mehr als 250 Schul- und Erziehunginstitute mit etwa 100000 Schülern.“

Wenn diese 100000 Schüler im Orden zum fanatischen Haß dressiert sind, wie viele Katholiken mögen sie wohl später fanatisieren und zum Eintritt in Geheimritterorden bewegen, wie viele mögen alljährlich in Deutschland den furchtbaren Eid schwören? Im Namen des Deutschen Volkes und der Völker dieser Erde danke ich hier von Herzen den Katholiken, die trotz der Mordandrohungen gegen sie selbst in dem Eid, den sie einst in ihrer Verblendung geschworen haben und trotz des meisterhaften Spionagenetzes der Jesuiten, da sie zur Kenntnis der furchtbaren Unmoral ihres Eides erwacht sind, uns denselben und gar manches andere voll Vertrauen übersandten. Noch in kommenden Jahrhunderten wird man ihrer Befreiungtat gedenken. Alle Ableugnungversuche, wie wir sie ja auch von den Brr. Freimaurern her sattsam kennen, werden nicht helfen, etwaige Racheakte und Mordanschläge werden diese Enthüllung nur bestätigen, nichts aber kann sie je ungeschehen machen! Wehrt dem drohenden Unheil Befohlene Priestervergottung und dadurch erreichte Volksversklavung sind, wie wir hier sahen, keineswegs eine vorübergehende Verirrung der katholischen Kirche gewesen, sondern ebenso sehr heute noch Tatsächlichkeit wie der furchtbare, abgründige Ausrottungwille gegen die „Ketzer und Heiden“ wie er auch aus dem Erlaß des Papstes vom Jahre 1929 hervorzüngelt, der zu dem Gebete für die „Ausrottung“ der Ketzer auffordert und solches Gebet mit Ablaß belohnt und wie er in den grauenvollen Eiden der katholischen Geheimorden offen zutage tritt. Die Romherrschaft in Deutschland wird, wenn sie erst voll errichtet ist, also ganz das gleiche bedeuten wie in vergangenen Jahrhunderten; denn Rom bleibt sich gleich, muß sich gleich bleiben, dank seiner Glaubensüberzeugung. Was diese Romherrschaft aber in vergangenen Jahrhunderten bedeutet hat, das will nicht ich, sondern das möge Graf Hoensbruch den Deutschen sagen, der aus einer sehr fromm katholischen Familie stammte und selbst 14 Jahre Jesuit war. Er schreibt in seinem bekannten Buche „Das Papsttum“:

„Es ist eine unbestreitbare Wahrheit, daß die Päpste Jahrhunderte lang an der Spitze eines Mord- und Raubsystemes gestanden haben, das mehr Menschenblut geschlachtet als irgendein Krieg oder eine Seuche; „im Namen Gottes und Christi“. Der Weg des Papsttumes ist ein Weg des Grauens und des Entsetzens. Rechts und links ist er eingesäumt von Tausenden von Scheiterhaufen und Tausenden von Blutgerüsten. Prasselnd schlagen die Flammen zum Himmel empor. Unser Fuß überschreitet rinnende Bäche von Menschenblut. Menschenleiber krümmen sich in der roten Glut. Abgehackte Köpfe rollen über den Weg. An uns vorübergeschleppt werden Jammergestalten; ihre Augen sind erloschen im langen Dunkel der Kerker; ihre Glieder sind verrenkt und zerfleischt von der Folter, ihre Seelen geknickt, entehrt und geschändet. In diesem grauenvollen Zuge der nach Zehntausenden zählt, sehen wir zarte Kinder, die Lieblinge ihrer Mütter, die Hoffnung ihrer Väter. . .“

Der Eid der „Ritter vom Kolumbus-Eid“ mit seiner Verpflichtung zum grausamsten Mord an den Ketzern verbürgt die Ausrottung der Andersgläubigen in „Friedenszeiten“. Die eifrige Kriegshetze dieser Ritter im Faschismus verbürgt die Vernichtung unseres Volkes in dem nahe drohenden Weltkrieg auf Deutschem Boden. Wenige Deutsche nur werden am Leben bleiben, wenn all dies Unheil nicht noch in letzter Stunde verhütet wird durch die Verbreitung des Werkes „Weltkrieg droht auf Deutschem Boden“ und durch Verbreitung all unserer Aufklärung über die überstaatlichen Mächte: Rom, Juda mit Jesuitenorden und Freimaurerei und der Aufklärung über die unheimliche Rolle des Christentums für die Versklavung der Völker unter Rom und Juda. Gelingt die Rettung nicht, so werden die wenigen Deutschen, die dann noch leben sollten, zu seufzen haben unter dem Joche Roms, das heute schon alle freien Katholiken vor den versklavten „Frommen“ verächtlich macht und von diesen verlästern läßt.

Möge auch dies Schriftchen dem Unheil wehren!

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